Burg. 28 Blumenampeln mit 56 Hälften haben bereits Sponsoren gefunden. In dieser Woche wurden die ersten an den Laternen am Burger Magdalenenplatz aufgehängt. Die bunten Sommerpflanzen sollen vom Gummersbacher Platz bis zum Rathaus im Breiten Weg die Stadt verschönern. "Es kann als kleiner Baustein für die Laga-Bewerbung betrachtet werden", sagt Dr. Udo Vogt, der zusammen mit fünf weiteren Gärtnereien jeweils eine Blumenampel sponserte.

Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) dankte Ideengeberin Karin Langner und erklärte, dass auch in diesem Jahr die Sponsorensuche nicht schwierig gewesen sei. "Mit einfachen Mitteln hat jeder die Möglichkeit, mit zur Verschönerung beizutragen und eine gewisse Beziehung zur Heimatstadt auszudrücken", sagte Rehbaum. Mit der Pflege der Ampeln haben die Sponsoren dann nichts mehr am Hut, darum kümmert sich der Bauhof. "Die Blumenampeln haben einen 20-Liter-Wasserspeicher drin, so dass nicht ständig nachgegossen werden muss", erklärte Bauhofleiter Horst Pötter.

Seit einem knappen Jahrzehnt wird diese Aktion durchgeführt. Aufgrund der angespannten Haushaltslage sucht die Stadt Burg Paten, die die Bepflanzung blühender Blumenampeln unterstützen möchten. An einer Laterne befindet sich immer eine in zwei Hälften geteilte Blumenampel. Für 30 Euro kann eine entsprechende Ampel vollständig bepflanzt werden und für 15 Euro eine der Hälften.

Die jeweiligen Sponsoren werden dann mit einem Aushang an der "Persil-Uhr" auf dem Magdalenenplatz entsprechend gewürdigt.