Die 77. Internationale Grüne Woche in Berlin läuft noch bis zum Sonntag. Mittendrin sind fünf Aussteller aus dem Jerichower Land. Für die Volksstimme war Marco Papritz auf der Messe unterwegs.
Berlin l Die Tunnelunterführung zum Internationalen Congress Centrum (ICC) bietet Schutz vor dem Nieselregen, hier müht sich ein Drehorgelspieler redlich, die "Berliner Luft" zu versprühen. Einmal Treppe hoch und schon grüßt Helga Sommer am Schalter 1 im ICC die Besucher. Schnell die zwölf Euro für den Eintritt hinterlegt, 1,70 Euro für die Garderobe herausgesucht und schon geht es über das Foyer mit Flughafenambiente in die Messehallen. Oder besser gesagt: Nach Österreich in Halle 15, wo ich mich plötzlich wiederfinde.
Gleich fordert mich ein spitzbärtiger, braungebrannter Mittfünfziger mit schwarzgefärbten Haaren auf, doch einmal seine leckeren Weine zu probieren. Ehe ich ihm "Ich bin im Dienst" zurufen kann, reißt mich der Besucherstrom schon mit. Käsegeruch steigt in meine Nase, meine Hand fährt zu einem der vielen Häppchen aus - daneben. Und mittendrin in der Ukraine, willkommen in Halle 16. Hinter einem großen Tresen tanzt eine Barkeeperin auf einem Stuhl. "Du deutsch, Du trinken Bier", ruft sie mir mit einem Zwinkern zu. Aber ich halte an meinem Ziel fest. Das heißt Halle 23b, Sachsen-Anhalt. Auch, weil ich keine andere Wahl habe. "Hier wird nicht angehalten", raunt eine Berlinerin ihren Vordermann an, dessen Versuch, sich bei einem kurzen Halt in der Halle zu orientieren, kläglich scheitert. Und weiter.
Schweiz, Tschechien, Italien. Jedes Land versucht, auf seine Weise zu punkten. "Prost" schallt es von einer Gruppe Rucksackträgern herüber. Nach Belgien folgt Spanien. "Kanguru Bratwurst" wirbt ein Schild an einem australischen Stand. Zum Probieren, ob die mit der Guntmiri, der Gommeraner Wurst, mithalten kann, bleibt keine Zeit.
Denn schon spült mich der Menschenstrom weiter. Direkt vor die Füße einer lebensgroßen Tomate. In ihr steckt eine Frau, die zu meiner Überraschung Paprika anbietet. "Schön scharf", warnt sie. Zu spät - jetzt hilft nur etwas Trinkbares. Ein älterer Hutträger reicht mir einen Becher, anstatt des erhofften Wassers erschmecke ich Wein, der die Wirkung von Schnaps hat. Das Gesicht des Herrn formt sich zu einem breiten Grinsen, ich gerate kurz ins Wanken. Aber fallen tue ich nicht - ich will nach Sachsen-Anhalt. In der Rheinland-Pfalz-Halle gehe ich kurz mit Biobrot fremd und setzte meine Deutschlandtour fort.
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....
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