
Die Europa-Abgeordnete Gabriele Zimmer besuchte kürzlich die Europa-Kindertagesstätte in Gerwisch. Die Politikerin von Die Linke wollte sich mit Konzept und Entstehung der Einrichtung vertraut machen.
Gerwisch l Europagedanke, Europapolitik und Europa-Kindertagesstätte gehören eng zusammen, so die programmatische Klammer des Besuches von Gabriele Zimmer, der auf Einladung des sachsen-anhaltischen Landtagsabgeordneten Harry Czeke zustande kam. Czeke ist zugleich europapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Magdeburger Landtag.
Gabriele Zimmer, die von 2000 bis 2003 Parteivorsitzende der PDS war und seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments ist, lässt sich von Cornelia Bruchmüller durch die Kita-Räume führen und das pädagogische Konzept der Kindereinrichtung erläutern. Cornelia Bruchmüller ist Leiterin des Regionalen Kompetenzzentrums Harz des Europäischen Bildungswerkes für Beruf und Gesellschaft, in dessen Trägerschaft sich die Gerwischer Kindertagesstätte befindet. Innerhalb des Bildungswerkes fungiert sie als Beauftragte der Geschäftsführung für frühkindliche Bildung und Erziehung. Der Europapolitikerin macht sie deutlich, dass das Bildungswerk nicht nur Träger von Kindereinrichtungen ist, sondern selbst Pädagogen und Erzieher ausbildet. So ergäbe sich eine ideale Symbiose, um das erklärte Bildungsziel zu erreichen und auszudehnen: Die Mädchen und Jungen sollen von frühestem Alter an mit der Zweisprachigkeit vertraut gemacht werden. Bildungsschwerpunkte sind neben der frühen Mehrsprachigkeit vor allem Multikulturalität und eine mathematisch-naturwissenschaftliche Orientierung. Dies werde in Gerwisch kindgemäß umgesetzt.
In Gerwisch gibt es eine Mitarbeiterin, die englische Muttersprachlerin ist. Rose Sharon Hartig tritt wie auf Zuruf durch die Tür und wird Gabriele Zimmer vorgestellt. "Wenn die Kinder mit Frau Hartig sprechen wollen", so Cornelia Bruchmüller, "dann wissen sie schon recht gut, dass das nur auf Englisch funktioniert."
Die zweite Sprache wird in der Kita aber nicht wie in der Schule vermittelt. Sie wird im alltäglichen Kita-Alltag einfach benutzt. Man könnte sagen, die Kinder merken gar nicht, dass sie eine andere Sprache lernen.
Das kindliche Gehirn ist sehr geeignet, Sprachen zu erlernen. Für die Kinder ist das kein Problem. Wichtig ist, darin sind sich Cornelia Bruchmüller und Gabriele Zimmer einig, dass idealerweise in der Grundschule die Zweisprachigkeit fortgeführt wird. Doch davon ist die Realität noch weit entfernt. Bürgermeister Kay Gericke stellt heraus, dass die Gerwischer Kita die einzige bilinguale Kindereinrichtung im Landkreis Jerichower Land sei. Sie ist seit Herbst 2011 in Betrieb. Eine bilinguale Schule gibt es noch nicht.
Holger Franke, der Leiter des Gerwischer Europa-Kindertagsstätte, erläutert, dass es hier mit den jetzt 24 angemeldeten Kindern in zwei Gruppen sicher etwas ruhiger zugeht als in den großen Kindereinrichtungen in den Städten. Aber die Kita ist für 40 Plätze ausgelegt.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.