• 22. Mai 2012



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Ausschreibung steht kurz bevor / Fördergelder sollen beantragt werden / Nur stellenweise grundhafter Ausbau


Straßenbau Dornburg-Dannigkow: drei Abschnitte binnen zwei Jahren geplant

22.02.2012 05:29 Uhr |


Von Marco Papritz


Im Zuge der Sanierung der Straße zwischen Dornburg und Dannigkow sollen auch die in Mitleidenschaft gezogenen Randbereiche im Bereich der Naherholung ausgebessert werden.

Im Zuge der Sanierung der Straße zwischen Dornburg und Dannigkow sollen auch die in Mitleidenschaft gezogenen Randbereiche im Bereich der Naherholung ausgebessert werden. | Foto: Marco Papritz Im Zuge der Sanierung der Straße zwischen Dornburg und Dannigkow sollen auch die in Mitleidenschaft gezogenen Randbereiche im Bereich der Naherholung ausgebessert werden. | Foto: Marco Papritz

Während der Ortschaftsratssitzung ist in Dannigkow der Plan für die Straßensanierung zwischen Dornburg und Dannigkow vorgestellt worden. In drei Abschnitten soll es binnen zwei Jahren teilweise zum grundhaften Ausbau kommen.

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Dannigkow l Seit Jahren existiert das Vorhaben, eine Verbesserung der Straßenverhältnisse zwischen Dornburg und Dannigkow herbeizuführen. Nun soll bald der Startschuss fallen. Nachdem bereits ein Abschnitt der Straße, nämlich die Hauptstraße in der Ortslage Dornburg, saniert wurde, soll innerhalb der kommenden zwei Jahre die verbleibende Strecke folgen.

Ein erster Bauabschnitt ist von Dornburg aus bis zur Höhe des ländlichen Weges auf der linken Seite geplant. Ein zweiter führe bis zum Kanonenweg und ein dritter und letzter beinhalte das Gebiet der Naherholung, informierte Bauamtsleiterin Sylvia Tetzlaff die Dannigkower Ratsmitglieder. Baugebinn dieses Abschnitts sei für das kommende Jahr im September beziehungsweise Oktober geplant, wenn die Sommersaison vorüber sei. Es ist davon auszugehen, dass ein Bewilligungsbescheid über zwei Jahre erfolgen werde. Ein überarbeiteter Antrag auf Fördermittel soll im März gestellt werden.

Zusammengefasst soll ab Höhe Deichscharte bis vor der Einmündung zur Kreisstraße in Richtung Pretzien gebaut werden, sagte Manfred Ehspanner vom Planungsbüro. Die Zuständigkeit im verbleibenden Bereich bis zur Einmündung müsse mit der Deutschen Bahn geklärt werden, da dort ein "großzügigerer Ausbau" erforderlich sei. Dann müsse allerdings auch die Bahn zur Finanzierung herangezogen werden.

Einem grundhaften Ausbau, wie er bei Planungsbeginn im Jahr 2005 vorgesehen war, kann in Hinblick auf die Kosten nicht nachgekommen werden. Die Tragfähigkeit der Straße gibt eine Deckensanierung her. "Es gibt aber Bereiche, die müssen grundhaft ausgebaut werden", sagte Manfred Ehspanner. Beispielsweise zwischen dem Ortsausgang Dornburg und dem Beginn des nahegelegenen Waldstücks, wo im Zuge der Arbeiten eine Kurvenbegradigung vorgesehen ist.

Insgesamt würden etwa zehn Prozent der Gesamtstrecke von 3800 Meter grundhaft ausgebaut werden, der Hauptteil besteht demach aus einem Überbau des vorhandenen Straßenkörpers mit einer Schicht von zehn Zentimetern. Der Ortschaftsrat äußerte Bedenken in Bezug auf die Langlebigkeit dieser Bauvariante und verwies auf die vielen Bäume mit ihren Wurzeln in Straßennähe im Waldgebiet.

Der Bauplan sieht ebenfalls vor, dass der Randbereich der Straße mit Bankett befestigt werde. Die Entwässerung der Straße werde über die Seitenbereiche geleitet.

Während eines Vor-Ort-Termins mit Vertretern des Landesverwaltungsamtes und des Bauministeriums habe es auf die Frage nach Fördermitteln trotz der Abweichung vom Plan eines kompletten grundhaften Ausbaus der Straße positive Signale gegeben, so Ehspanner. Er informierte weiter, dass es für den gesamten Streckenabschnitt keine einheitliche Straßenbreite geben wird, weil dies nicht anders möglich ist. Im Gebiet der Naherholung, wo die Höchstgeschwindigkeit weiterhin mit Tempo 30 gelten soll, wird die Breite nur 4,75 Meter betragen. Gründe dafür seien Bebauungen und Bepflanzungen, die im Bereich der Geraden vorgenommen wurden, was den Unmut der Ortschaftsräte hervorrief. Bei einer illegalen Errichtung solle auch auf Rückbau bestanden werden, hieß es. Dort, wo in den schmalen Bereichen Wegeseinmündungen vorhanden sind, sollen Ausweichen eingebaut werden, die dann zur Gewährung des Gegenverkehrs dienen.

Noch zu klären seien die notwendigen Umleitungsstrecken während der Bauphasen.

Ortsbürgermeister Heinz Hellmer Wegener sagte, dass die Radtouristen in den Planungen mit bedacht werden müssen. Der Ausbau müsse dem Rad- als auch Fahrradverkehr gerecht werden.



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Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2012-02-22 05:29:47
Letzte Änderung am 2012-02-22 05:29:47


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