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Seit sich auf den Hohenziatzer Seen auch Nilgänse zu Hause fühlen, haben die Schwäne dort keine Ruhe mehr.
Hohenziatz l Am Anfang war man in Hohenziatz schon stolz auf die exotischen Gäste: "Auf dem Dorfteich sind Nilgänse!", berichtete der damalige Ortsbürgermeister Dieter Pilz. Zu dieser Zeit mehrten sich Meldungen dieser Art auch in der Volksstimme. Doch die anfängliche Begeisterung ist einer gewissen Sorge gewichen: Die Nilgänse vertreiben offenbar die Schwäne. Und auf die ist man in Hohenziatz auch besonders stolz.
Nahezu täglich schaut Dieter Pilz nach "seinen" Schwänen, er beobachtet, wie die Jungtiere sich entwickeln und hat auch schon das Vertrauen der Tiere erhalten. Dass nun die Nilgänse den Schwänen zu schaffen machen, dem will Pilz nicht tatenlos zusehen. "Wenn die Schwäne auf dem See schwimmen, kommen gleich die Gänse an und vertreiben sie", hat Pilz mehrfach beobachtet.
Seine Beobachtungen hat er inzwischen dem Loburger Ornithologen Dr. Christoph Kaatz geschildert. Der weiß, dass die eigentlich aus Afrika stammenden Nilgänse recht aggressiv sein können. Die robusten Tiere haben auch schon mal einen Storchenhorst besetzen wollen, konnten aber von den Adebaren erfolgreich vertrieben werden. "Wir werden vermutlich mit den Nilgänsen leben müssen", befürchtet Christoph Kaatz.
Tierarten, die fern ihrer ursprünglichen Lebensräume neu heimisch werden, nennt man Neozoen. Das Problem bei solchen Neubürgern ist, dass sie oft die heimischen Rassen dominieren und deutliche Auswirkungen auf das hiesige Naturgefüge haben können. So geschehen etwa nach der Freilassung von Amerikanischen Minks aus einer Nerzfarm bei Grabow, welche den seltenen Europäischen Nerz noch weiter zurückdrängten und in der Lage sind, ganze Brutkolonien von Wasservögeln zu vernichten.
Der Loburger "Storchenvater" möchte daher in einer Expertenrunde klären, welche Möglichkeiten es im Falle der Nilgänse gibt. Dabei könnte auch der Jagdstatus der Nilgänse thematisiert werden. Als nicht einheimische Tierart fällt die Nilgans nicht unter das geltende Jagdrecht, darf also nicht bejagt werden. In Sachsen-Anhalt ist eine deutliche Zunahme von Nilgänsen festgestellt worden, heißt es in den Fachzeitschriften. Der Naturschutzbund NABU fordert schon seit Jahren die Aufnahme der Nilgans in das Bundesjagdrecht. Problematisch bei der Bejagung bliebe aber die rege Brutaktivität der Wasservögel: Die anpassungsfähigen Nilgänse brüten teilweise bis zu drei Mal im Jahr und "führende Elterntiere" dürfen laut Jagdrecht nicht bejagt werden.
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ÖDP, Piratenpartei, Freie Wähler und andere können jetzt Geschichte schreiben, wenn diese allgemein die 5%- Hürde angehen. Während diese für das EU Parlament abgeschafft gehört, weil es bei den vielen Parteien dort nicht entscheident ist, ob da noch 5 deutsche Parteien hinzu kommen, muss die Hürde beim Bundestag und bei Landtagen reformiert werden. Denn laut dem letzten BVG- Urteil ist die Hürde ein erheblicher Eingriff in die Stimmengleichheit der Wahl, der nur bis zu 5% gerechtfertigt ist, um ein anderes hohes Gut zu schützen, die Fähigkeit zur Regierungsbildung und Entscheidungsfindung. Aber letzteres wäre auch dann gegeben, wenn unterhalb der 5% alle Personen beratend in den Bundestag und die Landtage einziehen mit allen Rechten eines Abgeordneten, außer dem Stimmrecht bei einfachen Gesetzen. Und deshalb müsste diese Reform einklagbar sein! Damit können die Abgeordneten von Parteien, die die 5% nicht schaffen Reden halten, Fragen stellen, in Ausschüssen mitarbeiten, das einbringen von Anträgen anregen und mit unterstützen. Das Hauptgegenargument ist, dass ohne Stimmrecht für einfache Gesetze (bei Verfassungsfragen sollten alle Stimmrecht haben, damit die 2/3- Mehrheit nicht verfälscht wird) ja schlechter gestellt wären, als dienormalen Abgeordneten. Aber wen diese eigentlich gewählten Politiker ganz ausgeschlossen sind, sind die noch schlechter gestellt. Und solange eine Koalition zusammenhält, hat eine Opposition, die dauernd überstimmt wird, auch nichts von ihrem Stimmrecht. Und die Reden der ÖDP, Tierschutzpartei, Familienpartei, Piratenpartei, Freien Wähler, der AfD und zum Teil der Linken, der FDP und der Grünen würden viele Debatten bereichern.
Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.