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Der Verein Pro Biederitz und der SPD-Ortsverein wollen gemeinsam geistige Anstöße zur weiteren Ausgestaltung der Gemeinde geben. Dazu regen sie einen bürgerlich-demokratischen Diskurs an.
Biederitz l Peter Theiß (Pro Biederitz) und Oliver Lindner (SPD) sind der Auffassung, dass jetzt ein geeigneter Moment sei, sich über die strategische Entwicklung der Gemeinde Biederitz insgesamt Gedanken zu machen. Die derzeitige Lage, vor allem die finanzielle, verlange nun Überlegungen, wie sich die Kommune längerfristig selbst definieren kann und möchte.
Oliver Lindner sagt, dass dies zwar vornehmlich Aufgabe der Politik und der gewählten Gremien sei, doch die Gemeinde verfüge darüber hinaus über eine große Potenz kluger Denker und einflussreicher Persönlichkeiten, die in einen gesamtgesellschaftlichen Dialog einbezogen werden sollten.
Lindner hält eine breite Bürgerbeteiligung an den wichtigen Entscheidungen zur Zukunft der Einheitsgemeinde für unabdingbar. Dies diene nicht nur einer bürgerzugewandten Politik, sondern vor allem auch dem weiteren Zusammenwachsen der einzelnen Ortschaften zu einer starken und lebenswerten Gemeinde.
Peter Theiß, der auch Mitglied des Biederitzer Ortschaftsrates ist, ergänzt, dass angesichts der derzeit existierenden Streichliste für gemeindliche Investitionen eine Tendenz der Handlungsohnmacht, der Unzufriedenheit und der Resignation aufkommen könnte. Er sei der Auffassung, es sei angebrachter, mit kreativen Ideen nach Möglichkeiten zur finanziellen Weiterentwicklung der Gemeinde den Bürgern Mut zu machen und sie fürs Mitmachen zu motivieren. Zum Beispiel war Biederitz bekannt und beliebt als Ausflugsort für die Magdeburger. Wenn der Ort durch den Tourismus aufleben soll, dann gilt es, attraktive Anreize wie Gastronomie, Elberad- weganbindung, Konzerte, Ausstellungen, Freizeitangebote und so weiter zu schaffen.
Ohne eine Ortschaft vergreisen zu lassen, hat vielleicht auch die Überlegung einen gewissen Charme, so Theiß weiter, eine geeignete Infrastruktur zu schaffen, die für Senioren ganz besonders reizvoll ist.
Dazu, fügt Lindner an, muss die Gemeinde finanziell beweglich sein. So steht aus Sicht der SPD die Frage, ob die Einheitsverträge wirklich als in Stein gemeißelt gelten sollen, anstatt sie zur Entwicklung des Gemeinwohls auszulegen. Aber auch dabei sind die Bürger durch Transparenz mitzunehmen.
Die Männer wollen ihre Initiative zum Bürgerdialog für die Zukunft der Gemeinde Biederitz in den nächsten Wochen in eine organisatorische Form gießen. Sie werden Mitbürger ansprechen und sich ganz besonders darüber freuen, wenn Einwohner selbst ihr Interesse am Mittun signalisieren.
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Baustellenarbeiten und öffentlich vergebene Arbeiten ? Ausreden ohne Ende und immer wieder neue . Nein ! Kümmern muß man sich und vielleicht auch mal einigen beteiligten Firmen ganz deutlich sagen und zeigen , dass Ausreden NICHT finanziert werden können . Hier zeigt sich wieder ganz deutlcih : auch diese Baustellen könnten zwei Jahre dauern. Bestes noch nachvollziehbares Beispiel ist doch die Brücke über den Ring Olvenstedter Graseweg / Hindisburger Strasse. Dort ruhte der Bau immer wieder. Und das nach manchmal nur zwei Tage Arbeit in der Woche . Teilweise standen dort nur 3 - 4 Bauarbeiter " rum " . Dann wieder mal 3 4 Wochen absolute Stille. Aber in den Medien fast alle 14 Tage " Ausreden mit dem WARUM " es nicht geht. Jeder private Bauherr wäre bei solchen Bauarbeiten - Baufortschritten bereits Pleite bzw. hätte andere Firmen beauftragt. Aber öff. Dienst ? Wenn Du nicht mehr weiterweist - bilde einen Arbeitskreis !
Neubaustrecken haben mit den neuen Preisen nichts zu tun, die werden zu 90% vom Bund gefördert.