Von der direkt angrenzenden Bundesstraße aus nicht direkt einzusehen, gleicht das Areal hinter der Gaststätte in Solpke einem Trümmerfeld. Derzeit wird das alte Heizhaus dem Erdboden gleich gemacht.

Solpke l Mehrere Container, riesige Schutthaufen und ein Bagger bestimmen das rückwärtige Gelände der ehemaligen Gaststätte in Solpke. Angesichts der Trümmerberge kann sich leicht die Frage nach den Entsorgungskosten stellen. Allein der Abriss des nicht mehr genutzten Schornsteines des Heizhauses im vergangenen Jahr hatte nach Auskunft von Bauamtsleiter Engelhard Behrends 12000 Euro gekostet.

In dieser Woche wurde mit den Abrissarbeiten aller alten, von dem verheerenden Brand im November zerstörten Gebäude begonnen, bestätigte Volker Tschee auf Nachfrage der Volksstimme. "Was von den beiden Sälen noch stand, wird abgerissen. Alle alten Gebäudeteile, die durch das Feuer beschädigt wurden, auch das Heizhaus und der Küchentrakt", erklärte der Besitzer.

Weitere Planungen seinerseits gäbe es zwar schon, so Volker Tschee, allerdings stünde nun erst einmal der Abriss und die Beräumung der Fläche im Vordergrund. "Danach sehen wir weiter", so Tschee.

Dass die Gaststätte inklusive des dazugehörigen Klubzimmers und die Wohnung über der Gaststätte wieder saniert werden, ist fester Bestandteil der Planungen. Über die Finanzierung beziehungsweise Regulierung des immensen Schadens durch die Versicherung gibt es für Besitzer und Investor Volker Tschee allerdings noch keine Sicherheit. "Da gibt es erst einen Vor-Ort-Termin im März", erklärte er.

Für eine weitere Bauplanung sieht er vor, dass ein neuer Saal gebaut werden soll. "Allerdings wesentlich kleiner als zuvor. Da stehen wir noch in Diskussion mit dem Planer", erteilte Tschee Auskunft. Um die 150 Quadratmeter könne ein neuer Saal groß sein. Die Gesamtfläche vor dem Brand hat, nach Auskunft von Volker Tschee, ziemlich genau 450 Quadratmeter betragen.