Mit dem Integrierten Gemeindlichen Entwicklungskonzept (IGEK) für die Hansestadt Gardelegen soll auch ein Logo für das gemeinsame Auftreten entwickelt werden. Der Ideenwettbewerb dafür wurde jetzt bis zum 15. Juli dieses Jahres verlängert.

Gardelegen l Der brandenburgische Adler in Rot, drei Hopfenpflanzen in Grün, beides auf weißem Hintergrund - so sieht es aus, das offizielle Wappen der Hansestadt Gardelegen. Und das soll es auch bleiben. Doch seit das Wappen entstand, ist die Stadt um zahlreiche Ortsteile gewachsen. Die Neuausrichtung der Stadt und ihrer 49 Ortsteile soll nun auch optisch Ausdruck finden. Darum wird ein modernes Logo gesucht, das diese Einheit dokumentiert und das künftig ergänzend die Internetseite, Imagebroschüren oder Präsentationen der Stadt ziert.

Die Suche nach einem Logo, das für die Einwohner in den verschiedenen Ortsteilen Identität schaffen soll, findet mit einem Ideenwettbewerb im Rahmen der Arbeit am IGEK statt. Im Oktober vergangenen Jahres gab es den Startschuss für den Wettbewerb. Es seien schon einige "ideenreiche Beiträge" eingetroffen, informierte Jörn Freyer von der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt, die zusammen mit der Stadt am Entwicklungskonzept arbeitet. Um noch anderen die Chance zu geben, ihre Entwürfe einzureichen, wurde der Einsendeschluss jetzt bis zum 15. Juli 2014 verlängert.

Gesucht werden moderne und zeitgemäße Logos, die das Gemeindeleben, die Ortsteile oder die Besonderheiten versinnbildlichen. Das Logo kann eine Skizze sein, etwas Gemaltes oder am Computer Entworfenes. Widerspiegeln sollte die Bildmarke (siehe Infokasten) die Sicht des Autoren auf die Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen und mögliche Alleinstellungsmerkmale. Für die einen sind es vielleicht die Feldsteinkirchen, für andere die weite Landschaft, für wieder andere die goldenen Getreidefelder oder die Kühe auf der Weide, die Heide oder die Schönheiten im Drömling.

Der Ideenwettbewerb ist nur eine Facette des Integrierten Gemeindlichen Entwicklungskonzeptes, an dem seit vergangenem Jahr gearbeitet wird. Unter anderem fanden in vielen Ortsteilen Rundgänge statt. Während eines Treffens am 23. Januar in Jeggau, an dem 41 Ortsbürgermeister und Mitglieder aus Ortschaftsräten teilgenommen haben, wurden erste Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Als Zukunftsthemen besonders wichtig seien den Bürgern die Straßenqualität, die Dorfgemeinschaftshäuser sowie die Internetversorgung, gefolgt von Freibädern, Schulen und Leerstand, informierte Jörg Freyer.