Premiere im Kalbenser "Märchenland": Dort hat gestern das Waldmobil des Landeszentrums Wald Station gemacht. Dies bildete den Auftakt für eine ganze Waldwoche.

Kalbe l "Hier können ja selbst wir noch etwas lernen", meinte Erzieherin Birgit Bergmann lächelnd, als sie die von ihr betreute Kindergartengruppe an die Station von Jessica Kern führte. Die 18-Jährige, die im Landeszentrum Wald gerade ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert, zeigte den Mädchen und Jungen verschiedene Felle. Und die wiederum sollten den Tieren des Waldes zugeordnet werden.

Kern und ihre Kollegen waren gestern mit dem Waldmobil aus Hundisburg gekommen und hatten auf dem Hof des "Märchenlandes" einen Stationsbetrieb aufgebaut. Auch der Brunauer Revierförster Lothar Büst und sein Kollege, der Kakerbecker Revierförster Robert Clemens, waren vor Ort, um die Mitarbeiter des Landeszentrums Wald zu unterstützen. Clemens hatte sogar seine neue Begleiterin, Terrierdame Diana, mit dabei. Und die war ob ihres Alters - sie ist ein Welpe von gerade erst 13 Wochen - mindestens genauso aufgeregt wie die Kinder.

Die fanden den Besuch der einzelnen Stationen jedenfalls ziemlich spannend. So durften sie nicht nur Tierfelle bestimmen, sondern auch verschiedene Naturmaterialien ertasten. Außerdem galt es für sie, ein großes Waldpuzzle zusammenzulegen und an verschiedenen Spielen, bei denen zum Beispiel Zweige und Kienäpfel zum Einsatz kamen, teilzunehmen.

Besonders interessiert zeigten sich die Mädchen und Jungen auch an der von Erik Braumann betreuten Station. Dort gab es verschiedene Tierpräparate zu sehen. Und Braumann gab zu jedem die passenden, kindgerechten Erläuterungen.

Der Besuch des Waldmobils, das zum ersten Mal überhaupt im "Märchenland" Station machte, bildete gleichzeitig den Auftakt für eine ganze Wald- und Naturwoche. Wie Kita-Leiterin Katrin Berndt sagte, würden die Kinder heute zum Beispiel eine Wanderung unternehmen, bei der sie dann verschiedene Naturmaterialien zusammen hätten. Mit denen werde dann im Laufe der Woche gebastelt. Außerdem sollen die Mädchen und Jungen das malen, was sie zuvor in der Natur beobachtet haben. Und auch das beliebte Entenfüttern steht während der Wald- und Naturwoche auf dem Plan.

 

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