Bereits zum dritten Mal fand in Gardelegen ein Oster-Wochenende für Linedancer aus vielen Teilen Deutschlands statt. Unter anderem wurden neue Choreografien einstudiert.

Gardelegen l In der Szene haben die Veranstaltungen in Gardelegen einen so guten Ruf, dass es Jahr für Jahr aus allen Himmelsrichtungen Linedancer zu Ostern, zu Pfingsten und dann noch einmal im Herbst in die Hansestadt zieht. Gardelegen ist als Veranstaltungsort sogar so beliebt, dass er 2013 für den Event-Award der in Dresden erscheinenden Fachzeitschrift Living Line Dance nominiert war. Mit dem Preis hat es zwar nicht geklappt - zumindest nicht im vergangenen Jahr. "Es ist aber möglich, dass Gardelegen in diesem Jahr wieder nominiert wird", sagte DJ Henry Schwentke, der seit Jahren die Linedance-Veranstaltungen in Gardelegen organisiert. Denn bis zum 30. April können auf der Internetseite des Linedance-Magazins noch Vorschläge eingereicht werden. Danach gibt es dann eine Publikumsabstimmung.

Für DJ Henry und für DJ Eagle Eye Jimmy alias Klaus Schönfeld, die im LIW-Saal immer für die passende Musik sorgen und Musikwünsche erfüllen, liefen diese Abstimmungen schon sehr gut. DJ Eagle Eye Jimmy wurde 2012 mit dem Line Dance Star Award als bester DJ ausgezeichnet, im vergangenen Jahr gab es diesen Preis für DJ Henry. Den Award 2013 als beste Choreografin nahm die Thüringerin Gudrun Schneider mit nach Hause. Am Wochenende war sie zum wiederholten Male in Gardelegen dabei, um bei Workshops neue Choreografien mit den Frauen und Männern einzustudieren. Aus Bamberg, dem Allgäu und aus Österreich waren sie ebenso nach Gardelegen angereist wie aus Jarchau oder Genthin. Die, die in der Nähe wohnen, schauen manchmal nur für einen Tag vorbei, andere reisen mit dem Wohnmobil an, für die es auf dem JFZ-Gelände ausreichend Platz gibt.

Los ging das dritte Oster-Weekend in Gardelegen am Freitag mit einer Linedance-Party, am Sonnabend und Sonntag fanden Workshops statt, dazwischen konnte jeder zur Musik der beiden DJs mittanzen. Denn zu jedem Titel gibt es eine eigene Choreografie. Am Sonnabend gab es Livemusik von der Gruppe Jendis. Mit einer Party am Sonntagabend hieß es dann Auf Wiedersehen - vielleicht schon am Pfingstwochenende.

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