Jäger aus ganz Deutschland hatten sich für das Pokalschießen am Wochenende im Schießpark Kahnberg bei Berge angemeldet. Eingeladen hatten dazu der Betreiberverein und ein große deutsche Jagdzeitschrift.

Berge l Bereits zum 19. Mal wurde am Wochenende der Pokal der Zeitschrift "unsere Jagd" (uJ-Pokal) auf dem Schießplatz am Kahnberg in Berge ausgeschossen. 146 Schützinnen und Schützen, die aus ganz Deutschland angereist waren, hatten sich dazu angemeldet. Über Bayern und das Harzvorland bis hin zur Insel Foer reichte die Liste der Heimatorte der Teilnehmer.

Zahlreiche anspruchsvolle Disziplinen hielt der Wettbewerb bereit: So mussten fünf Schuss stehend angestrichen auf die 100 Meter entfernte Bockscheibe und drei Schuss sitzend aufgelegt auf die Gamsscheibe in 200 Meter Entfernung abgegeben werden. Treffsicherheit war gefragt bei den fünf Schüssen freihändig auf den laufenden Keiler sowie bei den zehn Dubletten auf Rollhase beziehungsweise den abstreichenden Fasan. Anspruchsvoll war auch Zielen und Treffen der zehn Wurftauben als "Durchgehschütze" sowie fünf Schuss freihändig mit Flintenlaufgeschossen auf die Keilerscheibe in 50 Meter Entfernung.

Alle Schießdisziplinen waren dem Jagdalltag nachempfunden und verlangten den Schützen ihr ganzes Können ab. Doch auch wer an diesem Tag nicht so viel Glück hatte, konnte sich auf die Siegerehrung freuen. Denn wie immer ging kein Teilnehmer leer aus. Neben der Urkunde gab es für jeden einen Preis.

Die Hauptpreise waren eine Jagdreise auf Gams sowie ein Fernglas für die Erstplatzierten beider Geschlechter. Der Hauptgewinn jedoch, der aus allen Teilnehmern mittels Glücksfee ausgelost wurde, war eine nagelneue Waffe im Wert von mehreren Tausend Euro.

Glückliche Gewinner, Jubelrufe und bestes Wetter kennzeichneten einen gelungenen Tag auf dem Schießplatz Berge, für den sich der Aufwand, den Schießparkleiter Jürgen Beckmann und seine Mitarbeiter betrieben haben, sichtlich gelohnt hat.

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