Viel Vergnügen hatten die Jävenitzer Grünkohlwanderer am Sonntag beim Weihnachtsbaumweitwerfen. Sven Kozisnik hatte mit immerhin 6,80 Metern das beste Ergebnis. Er holte sich bei den Herren den Siegerpokal. Nach Wanderung und Siegerehrung gab es dann im Gerätehaus mit Grünkohl und Knacker eine deftige Stärkung.

Jävenitz. Zur alljährlichen Grünkohlwanderung trafen sich am Sonntagvormittag etwa 30 Jävenitzer vor dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Von dort aus ging es auf eine drei Kilometer lange Strecke in Richtung Trüstedt. Auf einer Wiese kurz hinter dem Ortsausgang von Jävenitz trafen die Wanderer schließlich zum traditionellen Weihnachtsbaumverbrennen ein.

"Wir haben hier etwa 150 Bäume", informierte Wehrleiter Andreas Kuschfeldt über das Ergebnis der Sammelaktion vom Vortag. Diese wurden nach Eintreffen der Wanderer von den Kameraden angezündet, und während die ersten Flammen hochschlugen, wärmten sich die Teilnehmer mit Glühwein oder Kaffee auf.

Als besonderer Spaß wurde in diesem Jahr wieder der Weihnachtsbaumweitwurf veranstaltet. Teilnehmen konnten hierbei Männer, Frauen und Kinder, für die drei unterschiedlich lange Bäume bereitlagen. Mit verschiedenen Wurftechniken gelangen Würfe über mehrere Meter, bei denen vor allem die Zuschauer ihren Spaß hatten.

Die Siegerehrung mit Pokal und Medaillen wurde etwas später am Gerätehaus vollzogen. Bei den Herren beteiligten sich 17 Werfer am Wettbewerb, den letztlich Sven Kozisnik mit 6,80 Metern für sich entscheiden konnte. Platz zwei ging an Stefan Riehs (6,20) und Platz drei an Fred Bohndick (6,10). Bei den Damen gab es elf Teilnehmer. Den Siegerpokal holte sich Kathrin Kleinau (5,70), gefolgt von Ulrike Jünger (5,40) und Gerda Kozisnik (5,10). An diesem sportlichen Spaß beteiligten sich zudem auch vier Kinder. Jonah Osmers schaffte eine Weite von 3,50 Meter und damit auch den Sieg. Auf den Plätzen folgten Toni Weber (2,40), Vivian Kuschfeldt (1,90) und Luis Kleinau (1,80).

Nach der Siegerehrung wurde dann im Gerätehaus das Grünkohlgericht mit Kartoffeln und Knackern serviert.

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