Gardelegen (jm). Die Stadt Gardelegen wird 49 Ortsteile haben. Das geht aus dem Entwurf der Hauptsatzung hervor, die der Stadtrat in seiner konstituierenden Sitzung beschließen soll.

Einige Ortsteile der bisher selbstständigen Gemeinden werden laut Entwurf der Hauptsatzung dann keine Ortsteile mehr sein. Dazu gehören unter anderem Jäskau (bisher bildeten die sieben Einwohner einen Ortsteil von Jävenitz) und Luthäne (Hottendorf), ebenso auch Lenz und die Kolonien Krügerhorst, Hopfenhorst und Breiteiche sowie Himmelreich (zu Mieste). Auch Sachaus Ortsteile Breiteiche und Kämeritz werden in der Hansestadt nicht mehr Ortsteile sein. Solpkes bisheriger Ortsteil Sylpke (Solpke Süd) taucht in der Liste der Ortsteile ebenfalls nicht mehr auf. Eigenthum, bis Ende des Jahres 2010 winziger Ortsteil von Jeggau (18 Einwohner), ist ebenfalls kein ausgewiesener Ortsteil der Stadt Gardelegen.

Miesterhorsts Miniortsteil Taterberg (19 Einwohner) aber wird auch weiterhin in der Stadt Gardelegen als Ortsteil geführt und ist damit der kleinste Ortsteil der Stadt. Das gilt auch für Kahnstieg. Die 22 Einwohner zählende Siedlung gehörte als Ortsteil zu Dannefeld.

Die 49 Ortsteile der Stadt, wie sie im Entwurf der Hauptsatzung aufgeführt sind, sind: Gardelegen, Weteritz, Zienau, Ipse, Ziepel, Lindenthal, Algenstedt, Berge, Ackendorf, Laatzke, Breitenfeld, Dannefeld, Kahnstieg, Estedt, Hemstedt, Lüffingen, Hottendorf, Jävenitz, Trüstedt, Jeggau, Jerchel, Jeseritz, Kassieck, Kloster Neuendorf, Köckte, Letzlingen, Lindstedt, Lindstedterhorst, Wollenhagen, Mieste, Wernitz, Miesterhorst, Taterberg, Peckfitz, Potzehne, Parleib, Roxförde, Sachau, Schenkenhorst, Seethen, Lotsche, Sichau, Siems, Tarnefitz, Solpke, Wannefeld, Polvitz, Wiepke, Zichtau.

Der Rat kann diese Liste in seiner Sitzung am 31. Januar noch ändern – Streichungen sind dann ebenso möglich wie Erweiterungen.