Noch einmal ging ein romantischer Schein von ihnen aus: In einigen Orten brannten auch an diesem Wochenende wieder die Weihnachtsbäume – zum letzten Mal.

Estedt/Kalbe/Schenkenhorst/Zichtau. "Wie schön, dass der Schnee endlich weg ist", sagte Waltraud Spalik. Die Zichtauerin gönnte sich am Sonnabend wie viele andere am Rand des Sportplatzes in ihrem Heimatdorf einen Glühwein und eine Bratwurst. Zuvor hatte die Ortswehr unter Wehrleiter Rainer Schmidt rund 50 Weihnachtbäume eingesammelt. Und zwar "mit Pferdehänger und Auto", wie Schmidts Frau Simone zwinkernd verriet. Gegen Abend loderten die ausrangierten Bäume dann in einem zünftigen Feuerchen. Rund 40 Zichtauer genossen die erste öffentliche Veranstaltung in diesem Jahr denn auch ausgiebig.

In gemütlicher Runde fanden sich am selben Abend auch die Estedter zusammen. Hier hatten die Kameraden allerdings gut 200 Bäume zusammengetragen. Wer Zeit und Muße hatte, konnte sich auch hier auf dem Sportplatz mit Bratwurst, Frikadellen oder Spießbraten verwöhnen lassen und mit Glühwein nachspülen.

In Kalbe trafen sich am Sonnabend hauptsächlich die Mitglieder des örtlichen Sportvereines und ihre Familien auf dem Vereinsgelände. Wo sonst sportliche Höchstleistungen gefragt sind, gab es ebenfalls heiße Getränke, Bratwurst oder ein kühles Bierchen für die Gäste. Und wie überall hatten auch die Kinder in Kalbe den größten Spaß an den knisternden Flammen.

In Schenkenhorst warf schließlich Wehrleiter Gunnar Sethge gegen 19 Uhr persönlich den allerletzten winzigen Weihnachtsbaum auf das fröhlich prasselnde Feuer hinter dem Dorfgemeinschaftshaus.

   

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