Kakerbeck (cn) l Die Einheitsgemeinde Kalbe hat es vorgemacht. Die Ortschaft Kakerbeck ist ihr gefolgt. Sie hat ihr Wappen und gleichzeitig ihre Flagge, die bislang nicht offiziell geführt werden durften, mit der Hilfe eines Kommunal-Heraldikers in die Deutsche Wappenrolle eintragen und somit auch sichern lassen - und erwartet nun die Lieferung der damit bedruckten Fahne.

Diese soll am Sonnabend, 14. Juni, im Zuge der Feierlichkeiten zum 620-jährigen Bestehen der Ortschaft Kakerbeck erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Wie Ortsbürgermeister Ulf Kamith informierte, werde dieser feierliche Akt im Anschluss an den um 14 Uhr in der Mehrzweckhalle beginnenden Vortrag des Heimatvereins vollzogen. Schließlich seien es dessen Mitglieder gewesen, die das Wappen einst erdacht hätten. Das Ganze sei zwar schon einige Jahre her. Doch erst, nachdem im März dieses Jahres der Kommunal-Heraldiker Jörg Mantzsch bei einer Ortsbürgermeister-Konferenz in Kalbe zum Thema Wappen und Flaggen gesprochen habe, seien dann vonseiten der Ortschaft die nötigen Schritte in die Wege geleitet worden, um das Hoheitszeichen künftig auch offiziell führen zu dürfen.

Dieses zeigt Eichenlaub und Eichel als Zeichen für die grüne Lage Kakerbecks, ein Hufeisen als Symbol für die erfolgreiche Pferdesportsektion des Ortes sowie eine Forelle als Symbol für den Mühlenbach, der durch Kakerbeck fließt.

Laut Ortsbürgermeister mussten für fachliche Beratung, Eintragung in die Wappenrolle sowie den Druck der Fahne mehr als 1200 Euro aufgewendet werden. Dieses Geld hat der Förderverein der Kakerbecker Feuerwehr zur Verfügung gestellt.

Mehr zur 620-Jahr-Feier in einer der nächsten Ausgaben.