Estedt (dly) l Die Frist ist am Mittwochabend abgelaufen - und die Schülerzahl für die Peter-Härtling-Grundschule Estedt liegt weiter unter der geforderten Mindestzahl von 52. Vorgestern waren es 50. Wie es nun weitergeht, will Bürgermeister Konrad Fuchs in den kommenden Woche mit den Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen besprechen. Am Dienstagnachmittag kommt die Runde zusammen. Dann soll entschieden werden, ob die Stadt gegen die Entscheidung des Landesschulamtes, für die Estedter Grundschule keine erste Klasse mehr zu genehmigen, eine sogenannte einstweilige Anordnung beim Landesverwaltungsgericht beantragt.

Der alte Stadtrat hatte sich während seiner letzten Sitzung mehrheitlich für einen Widerspruch gegen die Versagung der ersten Klasse ausgesprochen. Mit der Thematik hatte sich auch die Gesamtkonferenz der Estedter Grundschule am Donnerstag der vergangenen Woche befasst. Auch die Eltern sprachen sich für einen Widerspruch aus. Im Ergebnis war allerdings die oben genannte Frist gesetzt worden, in der 52 Schüler nachweisbar belegt hätten werden können und müssen. Das Ergebnis: Es sind zum Stichtag 50 Schüler.

Erneut Beratung mit Fraktionsvorsitzenden

Im Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden wird es auch um die Erfolgschancen eines Antrags beim Landesverwaltungsamt gehen. Da weder die 52 Schüler insgesamt, noch die geforderten 13 Schüler für eine Eingangsklasse erreicht werden, sind die Aussichten auf Erfolg vermutlich gering. Zumindest eine der Zahlen müsste den Landesvorgaben entsprechen.

Unabhängig davon bleibt die Grundschule Estedt für das kommende Schuljahr bestehen - mit oder ohne erste Klasse.