Gardelegen (cah) l Im Umfang von etwa 110000 Euro sollen planerische Leistungen für sieben Bauprojekte erbracht werden - als Vorlauf für Investitionen der Stadt in den nächsten Jahren. Konkret geht es um den Einbau einer Hausalarmanlage in den Kindertagesstätten in Jeseritz (Planung 10000 Euro) und Lindstedt (20000 Euro). Beide Einrichtungen seien damit noch nicht ausgestattet. Die Brandschutzverordnung schreibe diese jedoch vor, heißt es dazu in der Beschlussvorlage der Verwaltung, die der Stadtrat in seiner letzten Sitzung der zu Ende gehenden Wahlperiode bestätigt hat.

Eine weitere Projektplanung soll für die Sanierung der Jävenitzer Kindertagesstätte (20000 Euro) erarbeitet werden. Der Gebäudekomplex entspreche nicht mehr den Anforderungen, die an eine moderne Kita gestellt werden - vor allem mit Blick auf Wärme- und Brandschutz, Fluchtwege und die funktionelle Aufteilung. Darüber hinaus soll auch für eine Sanierung der Jävenitzer Turnhalle (15000 Euro) eine Planung erarbeitet werden. Die Halle an der Grundschule des Ortes sei vor 15 Jahren zwar saniert worden, nicht aber die Umkleide- und Sanitärräume. Eine Sanierung sei dringend erforderlich.

Die Trauerhalle in Wiepke (5000 Euro) soll mit einem Vordach ausgestattet werden. Die Halle sei zu klein, um allen Trauergästen Platz zu bieten. Darum soll nun mit einem Vordach ein Witterungsschutz geschaffen werden.

Bei künftigen Investitionsvorhaben soll zudem die Sanierung der Salchauer Straße (20000 Euro) in Letzlingen Berücksichtigung finden. Der gegenwärtige Zustand der Straße sei nicht zufriedenstellend, ebenso der Zustand der Nebenanlagen. Das treffe auch auf das siebte Projekt vor, die Sanierung des Elsholzweges in Mieste (20000 Euro). Um alle genannten Projekte realisieren zu können, soll mit den Entwurfsplanungen ein entsprechender Vorlauf geschaffen werden.