Kalbe (iwi) l Wer gerade nicht spielte, hatte am Sonnabend auch keine Langeweile. Beim 14. Streetball-Turnier unter dem Motto "Körbe gegen Gewalt" auf dem Kalbenser Kulturhausplatz gab es ein umfangreiches Spiel- und Unterhaltungsangebot für alle Teilnehmer.

Die Hüpfburg lockte die jüngsten Gäste an, ebenso der Stand des Jugendklubs Kroko, an dem sich die Kinder unter Anleitung von Volkmar Erl einen Anstecker prägen konnten. Nur das Startsignal fürs eigene Team durfte beim Wettbewerb, der von Trainer Thomas von Glahn und dem VfL Kalbe organisiert wurde, nicht verpasst werden.

Während am Vormittag die Jüngsten - Kita-Kinder und Grundschüler - und auch ihre Eltern und Erzieher antraten, waren ab mittags die Älteren auf den fünf Spielcourts aktiv. Ingesamt waren 36 Teams dabei und damit ein paar mehr als im vergangenen Jahr. Thomas von Glahn war mit dieser Zahl zufrieden. Der Teilnehmerrekord datiert aus dem Jahr 2010 mit 43 Mannschaften. Das Turnier in Kalbe ist inzwischen weit über die Grenzen bekannt. Die Teilnehmer am Sonnabend kamen aus Kalbe, Gardelegen, Ortsteilen von Bismark, Salzwedel, Arendsee und Klötze.

Auch für Bernhard Wittke, der bei der Landessportjugend zuständig für das Turnier ist und es begleitet, hat Kalbe einen besonderen Reiz: "Klar ist das hier nicht der Marktplatz von Naumburg mit tollem Ambiente, aber die Atmosphäre in Kalbe ist jedes Mal begeisternd. Hier bringen sich so viele ein, es ist so eine Bandbreite wie sonst nirgendwo." Wittke war schon bei Streetballturnieren in ganz Sachsen-Anhalt dabei, am kommenden Sonnabend können interessierte Streetballer auf dem Marktplatz in Salzwedel spielen.

Das Turnier am Sonnabend war - wie bereits 2013 - Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Berlin. Für Siegerinnen der U15, U17 und der Frauen gab es Startplätze, ebenso bei den Herren für die U16, U17 und die Sieger der Männerklasse. 2013 kehrten drei Kalbenser Teams mit Medaillen von der Deutschen Meisterschaft zurück.

Zur Eröffnung mit Bürgermeister Karsten Ruth konnte von Glahn noch eine 300-Euro-Spende entgegennehmen. Die Partei Die Linke hatte beim Rote-Socken-Ball eine Versteigerung zugunsten der Aktion "Körbe gegen Gewalt" initiiert.

 

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