Kalbe (mbc/cn) l Es war der 13. Juni des vergangenen Jahres, als sich einige Kunstinteressierte aus Kalbe und Umgebung in den "Ratsstuben" zusammenfanden, um den Verein der Künstlerstadt ins Leben zu rufen. Viel hat sich seither verändert. Das Projekt hat der Milde-Stadt einen ungeheuren Imagegewinn verschafft und sie über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.

Kalbe als "Leuchtturm"

Nicht nur darauf erhob Initiatorin Corinna Köbele gemeinsam mit ihren Mitstreitern am Sonnabendabend im Kirchgemeinderaum das Glas. Das zurückliegende Jahr, so sagte sie in ihrer Rede zum einjährigen Vereinsbestehen, sei unvergesslich. Denn es habe so vielfältige Aktivitäten gegeben, dass sich erst nach und nach realisieren lasse, was da überhaupt geschafft und geschaffen worden sei. Höhepunkte seien zweifelsohne die Ernennung zum "Ausgezeichneten Ort im Land der Ideen" sowie jene Preisverleihung im Zuge der Internationalen Tourismusbörse Berlin gewesen, als die Künstlerstadt als "Leuchtturm" anerkannt worden sei, erinnerte Köbele. Sie ging aber auch noch einmal auf die zahlreichen Kulturveranstaltungen und vor allem auf das Miteinander von Künstlern und Kunstinteressenten ein, das es seit dem vergangenen Jahr verstärkt in Kalbe gibt.

Und natürlich, so die Künstlerstadt-Initiatorin, stünde auch im zweiten Jahr des Vereinsbestehens viel an. Einiges sei schon angelaufen, anderes wie der zweite Sommercampus, zu dem ab 26. Juli 57 Stipendiaten erwartet würden, beginne erst. Auch der Erhalt des alten Gerichtes sowie vor allem des brach liegenden Theatersaales im Kulturhaus seien Ziele, die der Künstlerstadtverein nach wie vor verfolge, sagte Köbele.

Und dann überreichte sie ihren Mitstreitern der ersten Stunde einen selbstgestalten Schwarzdruck. Anschließend ging es ans Buffet, zu dem die meisten der etwa 25 Anwesenden etwas beigesteuert hatten. Und auch ein Fotobuch mit Erinnerungen ans erste Vereinsjahr machte die Runde. Es ist von Mitstreiterin Angela Ufer gestaltet worden.

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