Sie war für die Mädchen und Jungen ein echtes Abenteuer, diese Nacht im Kalbenser Hort. Dort wurde am Freitagabend Sommer- und gleichzeitig Abschiedsfest gefeiert. Denn es galt, einigen Kindern adieu zu sagen. Und nicht nur diese durften anschließend in oder an der Einrichtung nächtigen.

Kalbe l "Der Hort hat sich in einem Jahr sehr verändert. Hier ist ein kleines Paradies geschaffen worden. Stark III sei Dank." Mithilfe des so betitelten Förderprogrammes sei nämlich sehr viel Geld in die energetisches Sanierung des Gebäudes investiert worden. Das betonte Christina Schulenburg, Leiterin des Kalbenser "Abenteuerlandes", am Freitagabend im Beisein von etwa 70 Kindern und zahlreichen Eltern und Großeltern.

Sie waren in den Kalben-ser Hort gekommen, um dort gemeinsam zu feiern und um die "Abenteuernacht" einzuläuten, auf die sich die meisten Mädchen und Jungen schon wochenlang gefreut hatten. Schließlich durften sie in Zelten auf dem Spielplatz oder direkt im Hortgebäude übernachten. Erzieherinnen und auch einige Eltern passten in dieser Zeit natürlich auf sie auf.

Abschied von sieben Kindern

Vor Einbruch der Dunkelheit stand jedoch erst einmal jede Menge Vergnügen auf dem Programm. So präsentierten die Hortkinder ihren Gästen zum Beispiel selbst getextete Lieder. Eins davon beschrieb sogar die Besonderheiten einzelner Schüler. Moderiert wurde das Ganze vom Drittklässler Matti Albrecht, der seinem Auftritt mit einem Zylinder auf dem Kopf noch zusätzlichen Charme verpasste. Und das Publikum war sich schnell einig: Dieser Junge hat Entertainerqualitäten.

Die Gelegenheit wurde aber auch genutzt, um sich von Anna Ebeling, Hanna Kunze, Emelia Haak, Marie Garz, Lars Ulrich, Florian Wulff und Patrick Wernecke zu verabschieden. Diese Kinder wechseln die Schule oder scheiden aus Altersgründen aus dem Hort aus. Ein selbst gebasteltes Geschenk, das ihnen von den Erzieherinnen überreicht wurde, wird aber jedes von ihnen künftig an die schöne Zeit im "Abenteuerland" erinnern.

Nach dem Programm wurde zum Sturm aufs Buffet geblasen. Eltern und Erzieherinnen hatten es gemeinsam mit Salaten bestückt. Aber besonders heiß begehrt war das Schwein vom Spieß, das Familie Lamberts zur Feier des Tages zubereitet hatte.

Anschließend ging es zur Schnitzeljagd und zum Torwandschießen. Schließlich hatte das DFB-Team ja kurz zuvor in Brasilien gezeigt, wie es richtig funktioniert.

 

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