Mit einer Nachtwanderung begann das 20. Zeltlager des Feuerwehrnachwuchs aus den Bereichen Gardelegen und Klötze in Arendsee. Ingesamt vier Tage verbrachten die Jugendwehren dort. An jedem Tag konnten die Kinder bei spaßigen Wettkämpfen viel erleben.

Arendsee/Gardelegen l Spannung, Spiel und vor allem ganz viel Spaß auf dem Wasser, im Wasser, am Wasser oder auch mit Wasser - das gibt es für den Feuerwehrnachwuchs jedes Jahr, wenn sie zum Arendsee fahren. Zum 20. Mal fand das Jugendzeltlager des Gardeleger Kreisfeuerwehrverbandes dort statt. Das Jubiläumszeltlager begann am Donnerstag mit der feierlichen Eröffnung auf dem Rathausplatz des Luftkurortes (wir berichteten).

Noch in der Nacht von Donnerstag zu Freitag starteten mit der Nachtwanderung rund ums Kinder- und Jugenderholungszentrum (KIEZ), in dem in jedem Jahr die Zelte aufgeschlagen werden, die Wettkämpfe. Als Sieger ging dabei die Mannschaft Wiepke-Zichtau hervor. Schon Freitagmorgen ging nach einer kurzen Nacht der Spaß weiter.

Armkraft und Teamwork war beim Schlauchbootrennen auf dem Arendsee gefragt. Mit der Bestzeit von 1,11 Minuten siegten dabei die Jungen und Mädchen aus Kakerbeck. Ordentlich Gas gaben die Nachwuchsbrandschützer beim Bahnenwettkampf. Dabei war nicht nur Schnelligkeit gefragt, sondern auch Geschicklichkeit, vor allem in Hinblick auf die Feuerwehrtechnik. Gewonnen hat dabei die Mannschaft aus Hohenhenningen.

Wasserschlacht in aufblasbarem Parcours

Nass wurde es außerdem auf der Bleiche. Denn die Lagerleitung, um Lagerleiter und Verbandsjugendwart Claas Schulze, hatte eine Wasserschlacht vorbereitet. Mit Wasserpistolen traten jeweils zwei Mannschaften in einem aufblasbarem Parcours gegeneinander an. Dabei war es für den Sieg wichtig, so wenig wie möglich an Wasser abzubekommen, denn die getragenen Westen sammelten dieses und verrieten am Ende den Sieger. Dabei hatte das Team aus Mieste, ganz knapp gefolgt von Wiepke und Kalbe/Milde II, die Nase vorn

Am Abend gaben die Kinder und Jugendlichen beim Rutschen in Bauchlage auf einer langen bewässerten Folie alles. Titelverteidiger Nick Enseleit aus Gardelegen hatte auch in diesem Jahr die beste Technik und rutschte mit 26,9 Metern auf Platz eins. Am Sonnabend startete traditionell das Spiel ohne Grenzen. Für die Mannschaften ging es einmal um den Arendsee, dabei mussten sie an insgesamt zehn Stationen kleine Wettkämpfe bestreiten. So mussten die Nachwuchsbrandschützer beispielsweise mit Schläuchen einen Zopf flechten oder mit einer Verteiler-Strahlrohr-Konstruktion Luftballons zum Platzen bringen. Da benötigten immer drei Kinder ganz viel Puste, während eines den Luftballon festhielt und darauf wartete, dass er platzte.

Geschicklichkeit und eine ruhige Hand waren beim Zollstockstapeln auf einem Kegel gefragt. Am Abend gab es das spaßige Spiel "Menschenkicker" - passend zur Stimmung bei der Fußball-WM, außerdem einen Grillabend und Disco. Am Sonntagvormittag wurden die Sieger der einzelnen Wettkämpfe gekürt. Die Siegermannschaft des Spiels ohne Grenzen und damit Gewinner des Wanderpokals war in diesem Jahr das Team aus Jävenitz, gefolgt von den Dannefeldern und der Mannschaft Jeseritz-Potzehne.

   

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