Engersen l So war das also wirklich mit dem Schneewittchen. Weil es mit seinem Glassarg von einer Rampe gerollt ist, hat sich der vergiftete Apfel aus seinem Hals gelöst.

Dass der Prinz (Christian Jung), der es gestern küsste, einen (Kissen-)Bauch hatte und das Schneewittchen in Wirklichkeit ein Kerl (Florian Müller) war, machte die Geschichte erst richtig interessant. Vorgetragen wurde sie von Barbara Jung, die mal nicht als Hausärztin, sondern als Märchentante agierte. Insgesamt zehn Mitstreiter zählte das Schneewittchen-Team. Und es konnte am Ende, wenn auch mit knappem Vorsprung, die Siegprämie von 150 Euro entgegennehmen.

Zwar wurden auch die Weiten gemessen, die die Spaßmobile nach der Fahrt von der Zwei-Meter-Rampe zurücklegten, doch gerieten diese angesichts der tollen Choreographien, die sich einige Teams ausgedacht hatten, fast ins Hintertreffen.

Da musste dann auch die Mannschaft von "Hotz und gut" Lehrgeld zahlen. Sie war zum ersten Mal dabei, was die Gastgeber auch sehr freute, doch war ihr Vortrag ausbaufähig. Selbiges traf auch auf die Weite von 30 Metern zu. Ein ganz anderes Ergebnis legten da "Die Partynonnen" aus Bühne hin. Ihr Spaßmobil rollte 66,20 Meter weit. Auch "Der Altmark-Rattenfänger" brachte es auf 59,6 Meter. "Von wegen 40 Meter reichen!", meinte deshalb Moderator Mario Schramm. Denn als die Wettkampfbahn fürs Rennen vorbereitet worden war, waren nur vier Zehner-Striche aufgesprüht worden. Also musste per Hand gemessen werden.

Besonders klasse für das Publikum, das wegen der Hitze diesmal leider nicht so zahlreich erschienen war wie in den Vorjahren, war jedoch der Zweikampf zwischen Schneewittchen und Co. und dem Team "The Glamouros", zu dem Harald Glööckler (Nico Schröder), Jorge Gonzales (Andreas Fuhrmann), Karl Lagerfeld (Stephan Hoppe) und Detlef D Soost (Andreas Schnecke) gehörten. Auch Bruce Darnell (Matthias Kloss) war integriert. Und der zeigte allen, wie man sich richtig auf dem Laufsteg bewegt. Am Ende reichte es dennoch nur für Platz zwei. Insgesamt machten sieben Teams mit.

Das Funcar-Race fand im Zuge der vom Sportverein organisierten Sportchallenge statt. Und zu der gehörte in der Nacht zu Sonntag auch wieder eine gut besuchte MDR-Jump-Party.

   

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Verrückte Flitzer fegen durch Engersen

Engersen (cn) l Die Veranstaltung heißt zwar Funcar-Race. Doch das Rennen steht eigentlich erst an zweiter Stelle. Viel wichtiger bei diesem Spektakel, das Sonntag zum fünften Mal nach Engersen lockte, sind Optik und Choreographie. Und da hatten sich die meisten Teams Tolles ausgedacht.