Beförderungen und Ehrungen

❍Anstecknadel für zehnjährige
treue Dienste:
Thomas Müller, David Abram,
Sebastian Jakobs

❍Anstecknadel für 30-jährige
treue Dienste:
Bernd Dreißig

❍Anstecknadel für 50-jährige
treue Dienste:
Herbert Goldenberg

❍Befördert zum Feuerwehrmann/
zur Feuerwehrfrau:
Marion Chwojka, Jessica
Rössner, Rene Andel

❍Befördert zum Hauptfeuerwehrmann:
Manuel Schmiedel

❍Befördert zum Löschmeister:
Andreas Strutz, Alexander
Junge, Stefan Riehs

❍Befördert zum Brandmeister:
Christian Hein

❍Geehrt für besonders aktive
Beteiligung an Einsätzen,
Ausbildung, Absicherung
von Veranstaltungen
sowie die Übernahme
freiwilliger Arbeiten:
Karsten Liehmann, Burghard
Werner, Volker Bandau, Pascal
Jordan, Stefan Riehs

❍eine "Schneetasse" für
ihren Einsatz am 23./24.
Dezember bekamen:
Birgit Kern, Caterina Weber,
Christian Hein, Andy Behling,
Karsten Hintze, Andreas
Strutz, Toni Bartl, Marion
Chwojka, Stefani Kern, Till
Kern, Volker Bandau, Maik
Chwojka, Burghard Werner,
Manuel Schmiedel, Nadine
Behling, Monika Hein,
Rüdiger Wolf, Stefan Riehs,
Remo Mertens, Alexander
Junge, Karsten Liermann

Mit insgesamt 153 Einsätzen im vergangenen Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr Gardelegen die bisher höchste Einsatzzahl in ihrer Geschichte erreicht. Darüber und über die andere Arbeit der derzeit 102 Mitglieder der Gardeleger Wehr berichtete Wehrleiter Wolfgang Hein am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus.

Gardelegen. Als bis zum 22. Dezember 2010 insgesamt 131 Einsätze für das laufenden Jahr in der Statistik standen, war das schon die Höchstzahl in der 127-jährigen Geschichte der Gardeleger Wehr. "Dann aber kam die Nacht der Nächte oder besser gesagt der 23. Dezember 2010. In dieser Nacht änderte sich alles", sagte Wehrleiter Wolfgang Hein. Schon am Nachmittag sei entschieden worden, die Einsatzfahrzeuge mit Schneeketten zu versehen. Um 19 Uhr – zu dieser Zeit waren andernorts schon viele Wehren im Einsatz – entschied der Wehrleiter dann, das Gerätehaus zu besetzen. "Es ahnte wohl niemand, dass der harte Kern unserer Einsatzkräfte bis zum 24. Dezember gegen 14.30 Uhr bleiben musste", erinnerte Wolfgang Hein an die bewegten Stunden vor dem Weihnachtsfest: "Einige unserer Kameraden machten fast 20 Stunden bei extremen Witterungsbedingungen durch", so Hein. Einige Feuerwehrleute waren vor und nach der Spät- oder Nachtschicht zur Stelle, "auch ein großer Teil unserer aktiven Frauen standen ihren Mann, wollten nicht nach Hause", so Hein. Als Dank für den Einsatz bekamen einige Kameraden (siehe Kasten) eine "Schneetasse", eine handbemalte Tasse mit Gardeleger Motiven.

Insgesamt musste die Gardeleger Wehr im vergangenen Jahr zu 153 Einsätzen ausrücken. Das waren 58 mehr als im Jahr davor. Die Gesamtzahl teilt sich in 76 Brandeinsätze und 77 Hilfeleistungen auf. Einsatzstärkste Monate waren der Dezember (29), der August (16), der Juli (15) und der Januar (14). Im Jahr 2010 habe es "die üblichen Einsätze wie Kleinbrände, ausgelaufene Flüssigkeiten, Auslösungen von Brandmeldeanlagen, Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang, aber auch böswillige Alarmierungen gegeben. Von größeren Bränden wie zum Jahresanfang 2009 blieben wir 2010 verschont", resümierte Wolfgang Hein. Die bisher guten Ausrückzeiten seien gehalten worden. Sie lagen zwischen drei und fünf Minuten für das erste Fahrzeug nach Auslaufen der Sirene. Die Einsatzbeteiligung sei hingegen "nicht mehr ganz so hoch wie in den vergangenen Jahren", erklärte der Wehrleiter. Gründe dafür seien Schichtarbeit, der Erhalt der Arbeitsstelle, viele Alarmierungen während der Tageszeit, "aber auch unsere digitalen Pieper". Darauf sei zu erkennen, um welche Art Einsatz es sich handelt. Bei Brandeinsätzen und Verkehrsunfällen "haben wir immer ein volles Haus", so Hein, aber bei einer ausgelaufenen Flüssigkeit am Sonntag um 13 Uhr schon weniger. In seinem Bericht benannte der Wehrleiter auch die Kameraden mit der höchsten Einsatzbeteiligung: Maik Chwojka (115), Christian Hein (110), Karsten Hintze (109), Till Kern (106), Nadine Behling (104) und Monika Hein (103).

Ende vergangenen Jahres hatte die Freiwillige Feuerwehr Gardelegen 102 Mitglieder, das Durchschnittsalter lag bei 51,56 Jahre. Aktiv sind 14 Frauen und 40 Männer (Durchschnittsalter: 32 Jahre). Zur Jugendwehr gehörten zum Stichtag 8 Mädchen und 18 Jungen (Durchschnittsalter: 13 Jahre). Die Ehrenabteilung zählte 22 Mitglieder (Durchschnittsalter: 67,95 Jahre). Einige der Wehrmitglieder wurden am Freitag befördert oder für langjährige Mitgliedschaft geehrt (siehe Infokasten). Weiterer Bericht folgt.