Mit einem Tag der offenen Tür hat der Paintball-Club Altmark am Sonnabend erstmals seine neue Trainingsanlage, die Paintball-Arena bei Letzlingen nahe des Gefechtsübungszentrums, der Öffentlichkeit präsentiert. Derzeit befinden sich dort zwei Trainingsfelder. Insgesamt werden es vier sein.

Letzlingen l "Wir haben keine Ahnung vom Paintball und wollten uns deswegen die neue Anlage einmal ansehen." So wie Christa und Rolf Janecke aus Letzlingen nutzten am Sonnabend viele Besucher den Tag der offenen Tür, um sich die Paintball-Arena des Paintball-Clubs Altmark in Letzlingen anzusehen und sich über den Sport zu informieren. Zu den Gästen gehörten jedoch auch viele Sportler unter anderem aus dem Großraum Magdeburg, dem Emsland und Bayern.

Die neue Anlage im Letzlinger Gewerbegebiet an der Salchauer Straße unweit des Gefechtsübungszentrums wurde von den Mitgliedern des Paintball-Clubs Altmark selbst erbaut, informierte der erste Vorsitzende des Clubs, Stefan Hartmann. Auf rund 4,4 Hektar Land, das der Verein zunächst von der Stadt Gardelegen gepachtet hat, sollen künftig vier Turnier- und Trainingsfelder entstehen. Zurzeit sind es noch zwei: ein Sup-Air-Feld, ein Trainings- und Sportfeld, das den Vorgaben für Bundesliga-Spiele entspricht, und ein Szenariofeld unter anderem mit Holzstapeln, Paletten und Reifen als Deckungsmöglichkeiten. Ein zweites Szenariofeld soll noch entstehen, außerdem in einem kleinen Wald ein Woodlandfeld. "Wir haben also noch einiges vor", betonte Hartmann. Bisher habe er etwa 15000 Euro in die Anlage investiert.

Er selbst spiele seit gut einem Jahr Paintball. "Wir waren mit einer Truppe in Braunschweig und haben dort zum ersten Mal Paintball gespielt. Das ist wie ein Virus", meinte Hartmann. Und das Ergebnis der "Ansteckung" sei nun in Letzlingen zu sehen. Die Stadt habe den Verein sehr gut unterstützt. Der Platz in Letzlingen biete viele Möglichkeiten für "größere Events" wie Ligaspiele oder auch Feierlichkeiten.

Mitglied im Paintball-Club Altmark könne jeder werden, der das 18. Lebensjahr vollendet habe, da dieser Sport erst ab 18 Jahren zugelassen sei. Die Druckluftwaffen, die Markierer, seien frei käuflich. Ebenso die Ausstattung, denn "Sicherheit wird im Paintballsport großgeschrieben", wie Erik Steinborn aus Lindstedt betonte.

Beim Tag der offenen Tür konnten die Besucher trainierte Paintballer im Sup-Air-Feld im Einsatz erleben. Sie konnten aber auch selbst zu den Markierern greifen und im Szenariofeld den Mannschaftssport mit bunten Gelatinekugeln ausprobieren.

Während tagsüber vor allem der Sport im Mittelpunkt stand, war es am Abend die Geselligkeit bei einer Open-Air-Disco. Und am späten Abend gab es dann noch einmal einen leuchtenden Startschuss zur Eröffnung der Letzlinger Paintball-Arena, ein buntes Feuerwerk.

   

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