Peckfitz (ako) l Es geht auch anders - ohne irgendein Kabel und ohne dröhnende Generatoren, die mitten in der Landschaft für Strom sorgen. Das werden die Macher des Solarfestivals am Peckfitzer See am kommenden Wochenende zum zweiten Mal beweisen. "Zur Sonne tanzen - alternativ leben" ist auch in diesem Jahr wieder das Motto des Festivals, das sich völlig unabhängig von konventionell erzeugtem Strom direkt am See abspielen wird.

Das Programm, das die Organisatoren Lothar Lehmann, vom Netzwerk EnergieBildung Altmark, und Waldtraut Stein als Vorsitzende des Vereins Solarfestival präsentieren, kann sich auch in diesem Jahr wieder sehen lasen. Von interessanten Workshops und Vorträgen über leckeres regionales Essen bis zu den auftretenden Bands wird es ab heute und noch bis Sonntag rund um das Thema Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe oder Atomenergie gehen. Denn mehr als Sonne und Wind braucht es nicht, um sich mit Strom für das tägliche Leben zu versorgen.

Eröffnet wird das Solarfestival heute um 15 Uhr direkt am Peckfitzer See. Zwei Bühnen, Zelte für Infoveranstaltungen, Vorträge und Workshops sind bereits aufgebaut. In das Programm sind auch Veranstaltungen speziell für Kinder integriert. Im separaten Zelt - dem Kinderspace - gibt es ein Solarkino, Solar-Experimentierkoffer stehen den jungen Entdeckern zur Verfügung, und beim Puppentheater können die kleinen Besucher entspannen.

Musikalisch bietet das Solarfestival heute vor allem Dub und Reggae. Auf den Bühnen werden unter anderem die Berliner Künstler Stefan Charisius mit der Cora, einem afrikanischen Kalebasseninstrument, und die Sängerin Anju, Walter Native mit Dub-Songs und die Band Dub der guten Hoffnung auftreten. Mit dabei ist auch die Band Plexibabes. Die altmärkische Band hat unter anderem den Song für die Personenverkehrsgesellschaft (PVGS) im Altmarkkreis aufgenommen.

Der Eintritt ist für alle frei, die ohne Auto anreisen. Die PVGS richtet eine temporäre Haltestelle am See ein. Tagesparker zahlen zehn Euro.