Gardelegen (dly) l Bauen in Gardelegen ist noch immer attraktiv, und noch immer gibt es Bedarf an Bauland. Um darauf zu reagieren, möchte die Hansestadt am Wohnstandort Am Kämmereiforst weitere Bauflächen für Eigenheime zur Verfügung stellen. Darum beschäftigen sich die Fachausschüsse ab Montag und am 15. September der Stadtrat mit einer Satzung zum Bebauungsplan für besagten Standort. Für die Kernstadt Gardelegen liegen derzeit 25 Anträge auf Bauland vor, fast ausschließlich für den Standort Am Kämmereiforst. Zur Verfügung gestellt werden 34 Baugrundstücke mit Größen zwischen 660 und 1200 Quadratmeter. Erschlossen wird das Gebiet von der Stadt. Geplant ist dies in zwei Abschnitten, der erste soll im Oktober dieses Jahres beginnen. Das zirka 33000 Quadratmeter große Plangebiet liegt nördlich des vorhandenen Wohngebietes Gifhorner Straße.

Wenn der Bauausschuss am Montag, 1. September, um 19 Uhr zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause im Raum Rieseberg im Haus 2 der Stadtverwaltung zusammenkommt, dann geht es auch in einem anderem Tagesordnungspunkt um die Schaffung von Bauland. Denn am Ipser Weg plant ein Privateigentümer, aus bisher teilweise nur als Garten genutzten Grundstücksteilen Bauland zu machen. Dafür will die Stadt mit einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan die Grundlage und Planungsrecht schaffen.