Mehr als 30 Vereinsmitglieder waren bei der Radtour des Solpker Sportvereins Komet dabei. Die Mitglieder hoffen, dass baldmöglichst eine Entscheidung zur Sanierung der Sporthalle getroffen wird, damit diese wieder genutzt werden kann.

Solpke l Wenn es nach Hans-Joachim Mertens gegangen wäre, hätten die Enten noch bis Gardelegen schwimmen können. Mehrere hundert Meter legten die Gummienten auf dem Weteritzbach zurück, angefeuert von ihren Leihbesitzern. Zum zweiten Mal gab es bei der Radtour des Sportvereins Komet Solpke ein Entenrennen. Nachdem die Strecke 2013 an der Fischtreppe bei Breiteiche recht kurz war, sollte der Spaßwettbewerb in diesem Jahr eigentlich an der Milde bei Ziepel stattfinden. "Aber da war so viel Kraut drin, das ging ja gar nicht", so Mertens. Der Weteritzer hatte stattdessen den Weteritzbach als Gewässer ausgesucht.

Bennet Werner beförderte die Enten ins Wasser, und Frank Mertens sorgte mit einem Stock dafür, dass verhakte Gummitiere weiterkamen. Mit deutlichen Vorsprung kam am Ende die Siegerente von Reiner Otte ins Ziel. Die Zweitplatzierte gehörte Bettina und Torsten Mertens, Platz drei ging an Beatrice Werner und Marco Hartigs. Hartigs fischte zusammen mit Andreas Kammholz die nummerierten Enten vor einer Brücke aus dem Bach. Dann kamen sie wieder in die Tüte - für das Rennen im nächsten Jahr. Außerdem gab es eine Kinderwertung: Rang eins ging an Jette Mertens, Zweite wurde die Ente von Yosefin Werner, dritte die von ihrem Bruder Bennet Werner.

Mehr als 30 Mitglieder hatten an der Vereinsausfahrt, die von Solpke über Ziepel nach Weteritz zurück zum Ausgangsort führte, teilgenommen. Der Verein hat rund 150 Mitglieder und ist damit der größte in Solpke. "Wir haben bislang auch keine Mitglieder verloren, auch wenn wir die Sporthalle zurzeit nicht nutzen können", sagte Vorstandsmitglied Wilfried Schlitter nicht ohne Stolz. Umso wichtiger sei auch so ein Ausflug, um den Zusammenhalt im Verein zu stärken. Die Solpker hoffen auf eine möglichst baldige Entscheidung, wie es mit ihrer Sporthalle weitergeht, denn schon seit neun Monaten kann sie wegen des Dachschadens nicht mehr genutzt werden. Sportangebote gibt es daher nur in abgespeckter Form. Auch die Vereine, die sich regelmäßig im Winterhalbjahr einquartiert haben, müssen erneut Alternativen suchen.

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