Das Wetter verspricht mitzuspielen. Und vom Organisatorischen her steht dem 24-Stunden-Rennen bei Vahrholz erst recht nichts entgegen - 70 Helfern sei Dank. Der Start erfolgt heute 13 Uhr.

Vahrholz l Die Schlammschlacht, die es im vergangenen Jahr gab, ist diesmal eher weniger zu befürchten. Eine Extradusche für all jene, die am 24-Stunden-Rennen bei Vahrholz teilnehmen - egal, ob als Fahrer oder als Zuschauer - dürfte dennoch fällig werden. Denn schon beim Aufbau der Rennstrecke am Donnerstagabend zeigte sich, dass es diesmal eine staubige Angelegenheit werden dürfte, die Mensch und Maschine einiges abverlangt. Welches Team am besten mit dieser Situation zurechtkommt, das steht spätestens morgen um 13 Uhr fest. Dann nämlich wird die Zielflagge geschwenkt.

Zuvor liefern sich 65 Mannschaften - alle zählen mindestens vier Fahrer - ein spannendes Rennen auf Simson-Mopeds. Denn für das Superspektakel, das heute Punkt 13 Uhr gestartet wird, sind ausschließlich 50-Kubikzentimeter-Zweiräder der DDR-Kultmarke zugelassen. Möglichst 24 Stunden sollen sie durchhalten, wobei Verschleißteile zwischendurch ausgestauscht werden dürfen. Das Team, das am Ende die meisten Runden auf dem Zähler hat, gewinnt.

Die Rennstrecke ist hergerichtet, das Fahrerlager samt Dixi-Klos aufgebaut. Rund 70 Helfer stehen bereit, um einen reibungslosen Ablauf des Spektakels und eine Versorgung der Teilnehmer und Besucher sicherzustellen. "Dafür jetzt schon einmal allen ein großes Dankeschön", sagte am Donnertagabend Mitorganisator Björn Bannier.

"Aus einer Bierlaune heraus entstanden."

Mitorganisator Björn Bannier

Er gehört zu jener Handvoll unternehmungslustiger Typen, die sich das 24-Stunden-Rennen ausgedacht haben. "Es ist aus einer Bierlaune heraus entstanden", so Bannier. Diese Typen, das sind die Mitglieder des 1. Fußallclubs Kalbe-Wernstedt, kurz 1. FCKW, die auch für die Highland-Games in Engersen verantwortlich zeichnen. Während es diese bereits seit acht Jahren gibt, wurde das 24-Stunden-Rennen erstmals vor drei Jahren ausgetragen. "Wir haben damals gesagt, wenn es zehn Teams werden, ist es gut. Am Ende waren es 43, und voriges Jahr dann sogar 65", so Bannier weiter.

Genau diese Zahl wird nun erneut erreicht, wobei die Teilnehmer längst nicht nur aus der Altmark kommen. Die ersten Mannschaften sind bereits gestern Nachmittag angereist.

Sie und alle, die in das Rennen involviert sind, hoffen auf viele Anfeuerungsrufe und somit auf viele Besucher an der Rennstrecke.