Wer im kommenden Jahr in den Hafen der Ehe einlaufen will, war am Sonntag im Schützenhaus an der richtigen Adresse. Dort gab es himmlische Ideen für den siebten Ehehimmel und manches konnte man sogar schon mal probieren.

Gardelegen l Hochzeitstorte schon mal probieren? Bei Konditor Matthias Schäfer aus Berkau kein Problem. Er hatte Kostproben aller seiner süßen Verführungen mitgebracht. In kleinen Häppchen natürlich. Die großen Torten blieben unversehrt, reinbeißen lohnte dort nicht: So lecker sie aussahen, sie waren aus Pappe, aber unbestritten ein Hingucker. Denn das Auge isst schließlich mit, ein Leitspruch, der wohl an allen Ständen galt. Schicke Nägel zauberte zum Beispiel Daniela Koch aus Klötze den Messebesucherinnen an die Finger, Sabine Bünsche beriet in Ringfragen. Sie konnten natürlich schon mal probehalber angesteckt werden.

Besondere Idee: Save-the-Date-Karten

Schicke Frisuren durften sich die Besucherinnen ebenso im Katalog anschauen, wie fantasievolle Tischdekorationen. Edler Schmuck, Schuhe und Accessoires konnten anprobiert werden. Natürlich war auch das Probetragen verschiedener Brautstraußvariationen bereits möglich. Und wie schick das große Fest schließlich in einem Fotobuch rüberkommt, durften sich die Paare am Stand von Reiner Schulz ebenfalls anschauen.

Immer wieder ein hübsches Geschenk für das Brautpaar ist natürlich auch die Möglichkeit, Wünsche mit weißen Tauben in den Himmel zu schicken. Züchter Werner Kutschker hatte seine Täubchen gleich mitgebracht. An einem anderen Stand gab es andere fliegende Überraschungen, nämlich Luftballonpräsentationen und Videos von Feuerwerk für den großen Tag.

Eine besondere Idee, wie man die Familie schon mal im Vorfeld darüber informiert, dass sie sich für den großen Tag Urlaub einplanen muss, hatte ein Druckstudio aus Klötze mitgebracht. Sogenannte "Save-the-Date-Karten" seien der neueste Trend, erfuhren die Besucher hier. Darauf werden weder Zeit noch Ort mitgeteilt, sondern nur das Hochzeitsdatum. Mit der richtigen Einladungskarte - für die es natürlich auch zahllose Ideen gab, kann sich das Paar dann noch Zeit lassen.

Ansonsten galt am Sonntag aber eher der Wahlspruch: Früh übt sich, wenn man ein Paar werden will. So präsentierten sich bei der großen Modenschau auf Laufsteg und Bühne - ausgestattet von zwei Modehäusern der Altmark - schon die Jüngsten mit schicken Anzügen und bezaubernden Kleidchen - und zur Freude der gerührten Besucher(innen) barfuß . Auch die Blumenstreukinder sollten schließlich vor dem Brautpaar nicht zurückstehen.

Mode für Braut, Bräutigam und Schwiegermutter

Obwohl die Bräute dann doch alles andere in den Schatten stellten. Perfekte Träume in Weiß schwebten da während der großen Modenschau über den roten Teppich, begleitet von Herrn in edlem Zwirn. Und auch die Schwiegermütter kamen nicht zu kurz, denn Festmode für reifere Semester war ebenfalls im Angebot.

   

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