In Miesterhorst, Jävenitz, Letzlingen und Gardelegen haben die Menschen am Dienstagabend Martinsfeste gefeiert. Mit Laternen und Gesang zogen sie durch die Straßen. Die Feierlichkeiten lockten hunderte Teilnehmer an.

Miesterhorst

"Komm, wir wollen Laterne laufen" - klang es durch Miesterhorst. Angeführt von der Schalmeienkapelle zogen rund 100 Menschen beim Martinsumzug von der Kirche bis zur Kita. Dort wartete ein wärmendes Feuer. Es gab Glühwein, Kürbissuppe und Bockwurst.

Der Dienstagabend hatte zuvor mit einer Andacht begonnen. "Dinge lassen sich verändern - so hat Martin die Welt verändert", sagte Gemeindepädagogin Christel Schwerin. Die Kirchengemeinde hatte die Veranstaltung mit der Kita des Ortes organisiert.

Dort hatten die Kita-Kinder zuvor Martinsfiguren gebastelt und die Geschichte des berühmten Teilers gelernt.

Jävenitz

Mehr als 100 Teilnehmer zählte auch das traditionelle Martinsfest in Jävenitz, das nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsene begeisterte. Zum Auftakt fand in der Kirche eine Andacht mit dem Gemeindepädagogen Andreas Hoenke statt. Die Geschichte vom Heiligen Martin wurde im Rahmen einer Bildergeschichte nacherzählt, musikalisch begleitet von den Nachwuchsflötistinnen Maria Nielsen und Janna Helmstaedt, die in einer Arbeitsgemeinschaft der Jävenitzer Grundschule das Instrument erlernen. Danach ging es mit Fackeln und Lampions und dem Heiligen Martin hoch zu Roß (Antonia Ritter) durchs Dorf. Die Absicherung übernahm traditionell die Jävenitzer Wehr unter Leitung von Andreas Kuschfeldt. Zehn Kameraden waren außerdem als Grillmeister und Getränkeverkäufer im Alten Dorf tätig. Denn der schmucke Platz war Ziel der Martinsumzügler. Dort loderte in einer Feuerschale ein wärmendes Feuer. Andreas Hoenke verteilte Hörnchen und Kinderpunsch. Die Kollekte der Martinsandacht soll syrischen Flüchtlingsfamilien im Rahmen einer Aktion der Kindernothilfe zur Verfügung gestellt werden.

Letzlingen

Eine Martinsandacht gab es auch in der Letzlinger Schlosskirche. Anschließend zogen Kinder und Eltern mit Lampions zum Markt, wo Tagesmutter Mandy Drüsedau Martinshörnchen verteilte.

Gardelegen

In Gardelegen führten die Schüler der evangelischen Grundschule zum Start die Geschichte des Heiligen Martins in der Nikolaikirche auf. Dann zogen sie über den Wall durch die Stadt bis zum Rathaus. Mit im Gepäck hatten sie Martinsbrot, das sie natürlich teilten.

   

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