Zum 1. Dezember soll der Umzug erfolgen. Ab dann wird der Kalbenser "Kroko"-Klub im Schulaltbau an der Westpromenade zu finden sein. Jugendliche helfen derzeit dabei, ihn herzurichten.

Kalbe l Der Mietvertrag für die oberen Etagen des evangelischen Gemeindehauses läuft zum nächsten Monat aus. Dort, in den Räumen neben der Kirche, betreibt die Arbeiterwohlfahrt seit 22 Jahren das Jugendfreizeitzentrum "Kroko". Doch am 1. Dezember ist nicht etwa Schluss. Stattdessen wird ein größeres Domizil, nämlich der Schulaltbau an der Westpromenade, bezogen. Und viele Jugendliche helfen dabei, den neuen "Kroko"-Klub nach ihren Vorstellungen herzurichten.

Zu ihnen gehören auch die Brüder Amon und Ben Schulz. Sie haben einen Teil der Wandgestaltung übernommen. Den Eingangsbereich eines Raumes haben sie, passend zum Klubnamen, in das Maul eines Krokodils verwandelt. Und nicht nur sie selbst finden diese Idee ziemlich cool.

Auch Volkmar Erl, der das Jugendfreizeitzentrum seit vielen Jahren leitet, freut sich über die Untertützung der Jugendlichen. Es gibt ja schließlich auch genug Arbeit. Drei Räume wollen in der unteren Etage des Schulaltbaus hergerichtet werden. In einem davon soll sogar eine kleine Bühne installiert werden. Schließlich wird auch Bandarbeit im "Kroko" großgeschrieben. Und den Akteuren ist durchaus daran gelegen, ab und an vor einem größeren Zuhörerkreis ihr Repertoire zu präsentieren. Außerdem könnte die Bühne auch für andere Veranstaltungen wie Lesungen genutzt werden.

Natürlich soll es auch einen Raum für Begegnungen geben, in dem die Jugendlichen künftig zum Beispiel gemeinsam chillen können, wie es auf Neudeutsch so schön heißt. Und die Arbeitsgemeinschaften, die bislang noch vom "Kroko"-Team in der benachbarten Sekundarschule betreut werden, sollen sich künftig auch direkt im Klub treffen können. Das war neben dem erweiterten Platzangebot und der zentraleren Lage einer der Gründe für den Umzug.

Wenn alles fertig sei, so Volkmar Erl, solle es natürlich auch eine offizielle Eröffnung geben. Doch die werde voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr stattfinden. Dennoch kann der Klub, über den auch die mobile Jugendarbeit in der Region koordiniert wird, ab 1. Dezember immer montags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, dienstags und freitags von 14 bis 19 Uhr und mittwochs von 15 bis 20 Uhr besucht werden.