Letzlingen (ako) l "Wo können wir das Laub entsorgen, das wir auf den Straßen vor unseren Häusern verpflichtend fegen müssen?", fragte Karl-Ulrich Kleemann am Dienstag während der Einwohnerfragestunde der Sitzung des Letzlinger Ortschaftsrates. Dieses Problem sei an einigen Straßen Letzlingens, an denen große Alleebäume stehen, besonders vordringlich. Verbrennen sei nicht erlaubt und die derzeit anfallenden Mengen auch kaum kompostierbar, machte er deutlich.

Im Prinzip müsse jeder Anwohner das Laub auf sein Grundstück verbringen, antwortete Ortsbürgermeisterin Regina Lessing. Das Problem sei bekannt und sie habe es auch schon bei der Stadtverwaltung bekannt gegeben, führte Lessing weiter aus. Bei großen Mengen habe außerdem jeder Bürger die Möglichkeit, das Laub zur Deponie nach Gardelegen zu bringen. "Aber wer an einer Allee, wie es bei Ihnen der Fall ist, wohnt, der müsste praktisch einige Hänger transportieren und das geht ja auch nicht", zeigte sich Regina Lessing verständnisvoll.

Einen Lösungsvorschlag hatte dazu bereits Karell Lüders während der vorangegangenen Sitzung eingebracht, informierte die Ortsbürgermeisterin die Anwesenden weiter. Lüders hatte nämlich angeregt, die Pforte zu den Letzlinger Oxy-Teichen für eine zuvor angekündigt kurze Zeit zu öffnen, um auf dem Areal Laub ablagern zu können. Darüber werde allerdings noch zu befinden sein, so Lessing.