Gardelegen l "Unser Programm ist so stimmungsvoll - egal an welchem Tag im Dezember wir auftreten, nach dem Konzert rennen die Leute nach Hause und machen Bescherung!", ließ Rolf Hartge sein Publikum wissen und versprach gute zwei Stunden Musik, "in denen alle auf ihre Kosten kommen werden".

Zu Gast im Gardeleger LIW-Saal war die Galashow "Zauberhafte Weihnacht", und im Gepäck hatten die Künstler nicht nur die bekanntesten und beliebtesten Weihnachtslieder, sondern auch Melodien von Vivaldi, Mozart und Tschaikowski.

Nach Glockengeläut aus dem Lautsprecher machte das Lied "Süßer die Glocken nicht klingen" den Auftakt, gesungen von den drei stimmgewaltigen Solisten des musikalischen Nachmittages: Sopranistin Ginger McFerrin, Tenor Vittorio Savary und dem Bariton Rolf Hartge, der außerdem charmant und witzig durch das Programm führte. "Ich bin ja nur ein kleiner Moderator aus Oschersleben", sagte er über seinen großen Traum, einmal die Rolle des Alfredo in "La Traviata" zu singen. Ein Traum, der ihm natürlich im Laufe des Programmes erfüllt wurde.

Neben den Sängern erfreuten die Instrumentalisten des Metropolitan Chamber Orchestra unter der Leitung ihres Konzertmeisters Wenzel Plasil die rund 150 Zuhörer. In einer weihnachtlich angehauchten Version des zweiten Satzes aus dem Winter der Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi konnte der Geiger aus Böhmen sein Können unter Beweis stellen.

Abgerundet wurde das Programm von vier Tänzerinnen des National Theater Prags unter Leitung von Daniela Pok. Auf der verhältnismäßig kleinen Bühne des LIW-Saales brachten sie dennoch bekannte Tänze aus "Hänsel und Gretel", "Schwanensee" und dem "Nussknacker" dar.

"Oh du fröhliche", "Stille Nacht" und auch "Vom Himmel hoch da komm ich her" durften in der "Zauberhaften Weihnacht" natürlich nicht fehlen und das Gardeleger Publikum, belohnte seine Künstler mit dem verdienten Applaus.

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