Beinahe wäre das Konzert in Sachau ausgefallen. Der Weggang von Gardelegens Kantorin hinterließ eine Lücke. Doch dann sprang Christina Dietmann ein. Und so wurde es für die Besucher ein schöner Abend.

Sachau l Tosender Applaus brandete auf, als die Gemeindekirchenratsvorsitzende Kirsten Trittel Christina Dietmann einen Strauß Rosen überreichte. "Wegen des Wegganges von unserer Kantorin Natalia Gvozdkova hätten wir das Konzert fast absagen müssen", erzählte Kirsten Trittel. Doch dann sprang die Gardelegerin Christina Dietmann ein und übernahm die Leitung des Konzertes.

Und bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt überzeugten alle das Publikum in Sachau vollends. Mit viel Gefühl und klaren Stimmen sorgten die Sänger in der Kirche für eine wunderschöne Atmosphäre. Mit "Macht hoch die Tür" versetzten die Klänge wohl viele der Besucher in Weihnachtsstimmung.

"Die Chemie stimmt einfach."

Andreas Finger

Am lautesten klatschten bei der Blumenübergabe die Sänger selber für Christina Dietmann. "Für uns ist ihr Engagement nach dem Weggang von Natalia Gvozdkova eine Ermunterung. Es war unser erster gemeinsamer Auftritt", sagte Sänger Andreas Finger. "Die Chemie stimmt einfach."

Und passend war auch der Auftritt der "Drömlingsspatzen" ein paar Minuten zuvor. "Es folgt auf jede Dunkelheit gewiss ein neuer Tag", sangen die Mädchen und Jungen. Und so hatten sich auch die "Widrigkeiten" von denen Kirsten Trittel zu Beginn gesprochen hatte, in Wohlgefallen aufgelöst.

Bei ihrem Auftritt konnten sich die "Drömlingsspatzen" der Aufmerksamkeit aller rund 60 Besucher sicher sein - selbst der der jüngsten. Denn in Sachen schöner Klang und kreative Darbietung können viele Chöre in der Region von den Nachwuchssängern lernen.

Kein Wunder, dass die Kinder eingeladen wurden, für den Altmarkkreis Salzwedel am 18. Januar bei der Grünen Woche in Berlin zu singen - wie Leiterin Kerstin Finger sichtlich stolz mitteilte. So wurde es am Mittwochabend ein schönes Adventskonzert in Sachau. Viele der Besucher verließen mit einem Lächeln auf den Lippen die kleine Kirche. Die Kollekte am Ausgang war für die Arbeit der beiden Chöre bestimmt. Und das hatten sich die jungen und die älteren Sänger redlich verdient.

   

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