Die Straße von Roxförde nach Neuemühle soll saniert und ausgebaut werden. Der Altmarkkreis will die Verbindung verbreitern. Fast eine Million Euro sollen die Arbeiten kosten.

Roxförde l Es ruckelt und poltert. Wer von Roxförde nach Neuemühle fährt, merkt schnell, in welch schlechtem Zustand sich die Straße befindet. "Die Straße ist sehr schlaglochreich", sagt Dieter Kraus, Leiter des Hoch- und Tiefbauamtes. Die Löcher seien zwar gerade erst verfüllt worden. "Das ist aber keine Dauerlösung. Sobald es nass wird, sind die Löcher wieder da", erklärt Kraus.

Ein weiteres Problem: Die Straße hat auf einem großen Teil der Strecke Minderbreite. Bei Gegenverkehr ist Ausweichen angesagt. Das könnte sich 2015 ändern. Der Altmarkkreis Salzwedel plant, die Straße zu sanieren und zu verbreitern. Drei Kilometer Länge sollen ausgebaut werden, sagt der Amtsleiter. 975000 Euro sind dafür im Haushalt vorgesehen.

Die Straße bekommt eine neue Tragschicht und Decke und wird auf sechs Meter verbreitert. Probleme könnte an den schmalen Stellen der Untergrund bringen. Sollte die Tragfähigkeit nicht ausreichend sein, müsse eine hydraulisch gebundene Tragschicht aus Beton eingebaut werden. "Das muss aber die Feinplanung zeigen", meint Dieter Kraus. Die Vorarbeiten sollen bereits Anfang des Jahres mit dem Fällen von Straßenbäumen beginnen. Für die eigentlichen Arbeiten gehe er von einer Dauer von zweieinhalb bis drei Monaten aus.

Arbeiten sollen im Sommer beginnen

"Ich rechne damit, dass wir Mitte Juni beginnen können", sagt Kraus. Die Straße werde in der Zeit voll gesperrt. Die Sommerferien sollen genutzt werden, um die Belastung für die Bürger und die Schulbusfahrer so gering wie möglich zu halten. Die Sanierung werde zu gut 75 Prozent vom Land gefördert. 750000 Euro gibt es dafür über das Enflechtungsgesetz. Für die Bürger bringe die künftig schnellere Verbindung nach Gardelegen einen Vorteil.