Gardelegen (iwi) l Die Personalnot der Stadtverwaltung, Erzieher für Kitas und Horte zu finden, wird nicht geringer. Ganz extrem war die Situation vor einigen Wochen in den Einrichtungen Regenbogen und Sonnenschein in Gardelegen.

Hoher Krankenstandeine Ursache

Eltern wurden gebeten, wenn möglich, ihre Kinder zu Hause betreuen zu lassen, weil extremer Personalmangel herrschte. Martina Gruhn, in der Stadtverwaltung für die Kitas zuständig, bestätigte das. "Da kamen zwei Sachen zusammen. Wir hatten einen extrem hohen Krankenstand, und außerdem haben zwei Erzieherinnen aufgehört." Es sei in der Tat so gewesen, dass es diese ungewöhnliche Bitte in Richtung der Eltern per Aushang gab. Laut Aussage von Eltern galt das besonders für Mütter und Väter, die nicht berufstätig sind und die Kinder zu Hause hätten betreuen können. Allerdings hatten auch berufstätige Eltern ihre Kinder zu Hause gelassen und die Betreuung anders organisiert.

Stadt sucht weiterhin Erzieher

Das Personalproblem in der Einrichtung sei dann zwischenzeitlich behoben worden, weil zwei neue Erzieherinnen für die Kita eingestellt werden konnten, so Gruhn. Sie betonte, dass die Stadt grundsätzlich Erzieher - auch für spätere Einstellungszeitpunkte - suche. "Bewerbungen sind immer möglich, deswegen haben wir die Ausschreibung ja auch auf der Internetseite", so Gruhn.

Bewerber für Kita-Leitung in Berge

Bedarf gibt es nicht nur für Erzieher, sondern auch für einen Leiter. Für die Kita-Leitung in Berge habe es eine Ausschreibung gegeben. "Und wir haben auch Bewerber", sagte Gruhn. Wann ein neuer Leiter in der Einrichtung anfangen wird, konnte Gruhn noch nicht sagen. Zurzeit betreuen in der Kita Wichtelstübchen drei Erzieherinnen die Kinder.