93 Mitglieder hat die Gardeleger Feuerwehr. Darunter sind 56 aktive Kräfte mit einem Durchschnittsalter von 32,5 Jahren haben. Die Wehr konnte 2014 einen leichten Mitgliederzuwachs verzeichnen.

Gardelegen l "Ich bin mir sicher, dass so mancher Amtskollege neidisch wird, wenn er hört, dass das Durchschnittsalter unserer aktiven Kameraden bei 32,5 Jahren liegt", zeigte sich Bürgermeister Konrad Fuchs, zugleich oberster Dienstherr der Feuerwehren, bei der Jahreshauptversammlung der Gardeleger Wehr erfreut. Eine junge, fähige, schlagkräftige und gut ausgebildete Truppe. "Ich bin stolz, so eine Truppe zu haben", betonte Fuchs.

Zuvor hatte Gardelegens Wehrleiter Henrik Lehmann, mit seinen 28 Jahren einer der jüngsten Wehrleiter im Stadtgebiet, Bilanz über die Mitgliederentwicklung gezogen. 93 Mitglieder hat die Wehr insgesamt, darunter sind 56 aktive Kameraden, 14 Ehrenmitglieder und 23 Jugendwehmitglieder.

Insgesamt habe es 2014 einen leichten Zuwachs gegeben. Fünf Abgängen stünden sieben Aufnahmen entgegen. Wesentlicher Punkt der Feuerwehrarbeit sei die Ausbildung gewesen. So hätten die Kameraden über 2000 Stunden Ausbildungsdienste im Gerätehaus absolviert. Dazu gehörten 23 Dienstabende, eine Ganztagsschulung für technische Hilfeleistung, drei Ganztagsschulungen für Atemschutz und zwei Übungen: in einem Wohnblock und bei der Eldisy GmbH. Die Dienstbeteiligung habe bei durchschnittlich 30 Kameraden gelegen. Darüber hinaus gehörten zusätzlich zu den Diensten und Übungen 40 Ausbildungsabschlüsse zur Bilanz, unter anderem als Maschinisten, Atemschutzgeräteträger, Gerätewart, Gruppen- und Verbandsführer, Jugendwart und Wehrleiter.

Als erfolgreich bezeichnete Lehmann die Zusammenarbeit mit der Miester Wehr, was gemeinsame Ausbildungsveranstaltungen betrifft.

Viel getan habe sich auch in puncto Ausstattung. Das TLF 32 wurde in Tschechien generalüberholt. "Das stellte für uns die größte Verbesserung dar", so Lehmann. 9000 Liter Wasser, 400 Liter Schaumbildner und zusätzliches Material zur Schaumerzeugung habe der Tatra an Bord. Angeschafft wurden zudem Handlampen, Fluchthauben, ein Stromerzeuger, ein Mehrgasmessgerät und Äxte sowie eine Waschmaschine und ein Trockner. Lehmann: "So blieb bei der Ausstattung kaum ein Wunsch offen."

 

Bilder