Salzwedel (mhd) l Ein Notarzt musste am Montag einen Neuntklässler des Salzwedeler Jahngymnasium behandeln. Laut Oberstufenkoordinator Uwe Hundt habe der Jungendliche plötzlich gesundheitliche Probleme gehabt und sich übergeben. Bei der Ersten Hilfe habe es aber keine Anzeichen dafür gegeben, dass der Gymnasiast betrunken war. "Für uns stand die schnelle medizinische Versorgung im Vordergrund", erklärte Uwe Hundt auf Nachfrage der Volksstimme.

Ganz anders lauteten die Berichte von Schülern des Jahrgangs. So soll der Betroffene eine Wodka-Flasche in seinem Schulranzen gehabt haben. Die Flasche sei sogar im Unterricht rumgegangen, bis diese von einer Lehrerin eingezogen wurde. Auch bei Facebook war der Vorfall ab Montagnachmittag Thema. Dort hieß es, dass der Schüler 1,9 Promille Alkohol im Blut gehabt haben soll.