Es wurde gesungen, geschunkelt, gelacht und ...geknutscht: Bei der Gala Sternstunden der Volksmusik gab es am Sonntag im Kalbenser Kulturhaus fast so viele Küsse wie Lieder. Vielleicht lag`s am Frauentag.

Kalbe l "So, heut ist Frauentag", sagt Sänger Mel und küsst seine Judith mitten auf der Bühne mitten auf die Nase. Vom Publikum im Kalbenser Kulturhaussaal gibt es für diesen Liebesbeweis natürlich spontan Applaus. Auch im Publikum sitzen wie üblich viele Damen. Und die finden solche charmanten Einlagen auch besonders bezaubernd.

Bezaubert von der Musik ihrer Stars sind aber am Ende beide Geschlechter gleichermaßen. Denn es ist schließlich auch ein bunt gemischtes Programm, das die Künstler mitgebracht haben. Den Anfang machen die österreichischen Schwestern Sigrid und Marina mit einem stimmungsvollen Programmteil, übergeben danach gleich an andere Geschwister, nämlich die Niederbacher. Und die drei blonden Schwestern und deren schwarzhaariger Bruder sind nicht nur stimmlich, auch optisch was für die Seele.

Mit viel Witz präsentiert sich schließlich Willi Seitz vom Naabtal-Duo. Er habe sich extra für Kalbe neu eingekleidet, verrät der Sänger gutgelaunt: "Olls, wos sie sahn, is neu, wos drinsteckt is über 50". Damit ihn die Kalbenser verstehen, bemüht sich der Bayer, "extra Hochdeitsch" zu sprechen. Aber egal wie: Kalbe und er, "das passt scho", findet Seitz. Und dasselbe sagt er dann auch zu Anneliese Horn aus Buchwitz, die ihrem Lieblingssänger rote Socken gestrickt hat. Sie bekommt dafür natürlich auch ein Küsschen, genau wie Leopoldine Mertens aus Butterhorst für ihr Geschenk und viele andere Damen. Schließlich ist Frauentag.

Für das eine oder andere Küsschen ihrer Volksmusiklieblinge nutzen nach dem ersten Auftritt von Mara Kayser viele Fans aber auch wieder die Pause. Da gibt es im Foyer wie immer Autogramme, CDs, Fotoposen und ganz viel Star hautnah.

   

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