Berge (iwi) l Mit einem Festgottesdienst wurde am Sonnabend die restaurierte Kirche in Berge wieder eingeweiht. Die Bauarbeiten, die Pfingsten 2014 begonnen hatten, kosteten 122.000 Euro. 30.000 Euro finanzierte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, 50.000 Euro die Landeskirche, 20.000 Euro der Kirchenkreis und 22.000 Euro die Kirchengemeinde.

Während des Gottesdienstes hatten die Gäste zum ersten Mal Zeit, sich die restaurierten Gemälde der Holztonne, die von 1609 stammen und 1963 das letzte Mal saniert wurden, anzuschauen. Doch nicht nur eine Restauratorin war viele Monate tätig, sondern auch Zimmerer, die Balken austauschen mussten. Zum Festgottesdienst sprach neben Gemeindepädagoge Lutz Brillinger auch Superintendent Matthias Heinrich. Er ermunterte die Gäste, "dass sie ruhig mal wiederkommen und vielleicht noch einen Besucher mitbringen können, der sich nicht nur das Kunstwerk hier anschaut".

Auch nach dem Gottesdienst blieb es in der Berger Kirche lebendig. Der Gemeindekirchenrat um Marlis Hildebrandt hatte Tische mit Kaffee und Kuchen vorbereitet. Und so wurde die Kirche dann das, was sie nach Wunsch des Superintendenten viel öfter sein solle: ein Ort der Begegnung für die Menschen.