Oebisfelde l 19 Frauen und Männer der Oebisfelder Feuerwehr mussten Donnerstagnacht eine Sonderschicht einlegen. Denn gegen 23.35 Uhr wurde die Mehrzahl von ihnen und auch zahlreiche Oebisfelder Einwohner mit dem Aufheulen der Alarmsirenen in der Stadt aus dem Schlaf gerissen. Die Mitarbeiter der Rettungsleitstelle in Haldensleben hatten den Brand einer Laube in einem Garten direkt am Dämmchen gemeldet. Die Laube erwies sich allerdings als ein größerer Abstellschuppen und stand beim Eintreffen der Wehr bereits vollkommen in Flammen.

Das weitere Vorgehen beschrieb Einsatzleiter Andreas Lindner: "Da wir mit unseren Fahrzeugen einschließlich Tanker nicht direkt zur Brandstelle gelangen konnten, mussten wir eine Schlauchstrecke legen und auch Wasser aus der Mühlaller zapfen." Zu retten gewesen sei der Holzschuppen indes nicht mehr. Er brannte völlig ab.

Während des Löschens hätten die Kameraden vor allem auch darauf geachtet, dass die Flammen nicht auf benachbarte Gebäude übergriffen. "Es gab auch den Hinweis, dass sich in dem Schuppen möglicherweise eine Gasflasche sowie Hühner und Kaninchen befinden würden. Das hat sich zum Glück aber nicht bewahrheitet. Außerdem kam an der Brandstätte die Wärmebildkamera zum Einsatz, um Brandnester aufzuspüren ", erklärte Lindner weiter.

Vor Ort am Dämmchen waren neben den Mitgliedern der schnellen Truppe auch Rettungssanitäter des DRK sowie Beamte der Polizei. Über die Ursache des Feuers wurden bislang noch keine Angaben gemacht. Brandstiftung sei ebenso möglich, wie ein technischer Defekt. Denn in den Schuppen habe ein Stromkabel geelegen.

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