Zwar ist seit 1991 ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, dennoch sind die Unfallzahlen immer noch zu hoch. Das sagte Verkehrsminister Thomas Webel beim Sicherheitstag des ADAC.

Salzwedel l An Prominenz mangelte es nicht beim Verkehrssicherheitstag, den der ADAC am Sonnabend von 12 bis 16 Uhr in Salzwedel ausgerichtet hatte. Neben Ulrich Krämer, Vorsitzender des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, war nicht nur Landrat Michael Ziche gekommen, sondern auch Verkehrsminister Thomas Webel. Sie alle betonten die Notwendigkeit einer solchen Aktion und machten dabei deutlich, wie wichtig es sei, vor allem Kinder und Jugendliche auf die Gefahren des Straßenverkehrs hinzuweisen. Dazu eigne sich besonders ein Verkehrssicherheitstag, bei dem es nicht nur Informationen gab. So bestand die Gelegenheit, im Überschlagsimulator auszuprobieren, wie es sich anfühlt, mit seinem Fahrzeug auf dem Kopf zu stehen. Einem Test, dem sich Webel freiwillig unterzog.

Auch der Landkreis sei auf vielfältige Weise im Bereich Straßenverkehr involviert, sagte Michael Ziche. Nicht nur weil der Altmarkkreis mehr als 1000 Kilometer Straßen verwalte. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an das "sehr erfolgreiche Projekt Schutzengel", das vor einiger Zeit auf den Weg gebracht werden konnte.

Der ADAC möchte in der Region mehr Fußfassen und sich deshalb stärker als bisher engagieren. Momentan verfügt der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt zusammen über 1,3 Millionen Mitglieder, von denen 400.000 aus Sachsen-Anhalt sind. Zwar sei noch nichts spruchreif, aber Vorsitzender Ulrich Krämer kann sich durchaus vorstellen, noch in diesem Jahr eine ADAC-Geschäftsstelle in der Hanse- und Baumkuchenstadt zu eröffnen.

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