Gardelegen (ako) l Unklar ist nach derzeitigem Stand, wie die Beförderung der Grundschüler aus Potzehne und Parleib nach Letzlingen ab 2017 erfolgen wird. Einen Stadtratsbeschluss, dass die Kinder auf direktem Weg über die sogenannte Kapstraße fahren sollen, gibt es nicht.

Stadtrat Oliver Stegert (SPD-Fraktion) hatte Wiederholt in der Sitzung des Sozialausschusses nachgefragt, ob die Grundschüler aus Potzehne und Parleib ab 2017 auf direktem Weg zur Letzlinger Grundschule befördert werden.

Christel Gießler, Leiterin des Schul- und Sozialamtes beim Altmarkkreis, erklärte dazu, dass die Planung der Schülerbeförderung für das Schuljahr 2017/18 noch nicht erfolgen kann, "da dafür die Belange aller Schulstandorte gemäß Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung zu berücksichtigen sind."

Außerdem verwies sie darauf, dass die Schülerbeförderung "neben der Berücksichtigung angemessener Beförderungszeiten die Beförderung aber auch nur in einem gewissen wirtschaftlichen Rahmen erfolgen kann."

Zudem sei dem Landkreis aber auch bekannt, dass es keinen so formulierten Beschluss des Gardeleger Stadtrates gibt, der besage, dass "die Änderung des Einzugsbereiches der Letzlinger Grundschule nur erfolgt, wenn die Grundschüler direkt nach Letzlingen befördert werden."

Dazu sagte Oliver Stegert: "Für mich steht jedenfalls fest: Wir werden die Kinder aus Potzehne und Parleib nicht über Gardelegen fahren lassen."