Gardelegen (apu) l In der Einheitsgemeinde Gardelegen beginnt in den nächsten Tagen die chemische Bekämpfung des Forstschädlings Eichenprozessionsspinner.

Wie die Fachbereichsleiterin für Ordnung und Sicherheit der Einheitsgemeinde Gardelegen, Birgit Matthies, ausführt, wurde die Bekämpfungsaktion in diesem Jahr erstmals für den gesamten Altmarkkreis Salzwedel ausgeschrieben. Den Zuschlag habe eine Fachfirma aus dem hessischen Gründau erhalten. "Wir stehen selbst bereits mit dem Unternehmen im Kontakt, damit die Aktion sofort beginnen kann, wenn es soweit ist. Der Zeitpunkt, in der das Spritzmittel angewendet wird, muss optimal sein, damit ein möglichst großer Erfolg erzielt wird. Die Maßnahme werde voraussichtlich in den kommenden zwei Wochen anlaufen wird.

Seitens der Einheitsgemeinde werden Bäume und kleinere Baumbestände der öffentlichen Bereiche behandelt. Als Beispiele nennt Matthies Grünanlagen, Friedhöfe sowie Grünbereiche von Kindergärten und Schulen. "Eine großflächige Behandlung von Eichenbeständen wird es nicht geben. Das wäre finanziell nicht tragbar", betont Gardelegens Bürgermeister Konrad Fuchs.

Erstmals werden in größerem Maß Anfragen von privater Seite berücksichtigt. "Betroffene Grundstückseigentümer können ihre Bäume spritzen lassen. Die Kosten dafür sind deutlich geringer, als wenn die Leute die Bekämpfung selbst in Auftrag geben würden", meint Matthies. Noch nimmt die Einheitsgemeinde Bedarfsmeldungen unter der Telefonnummer 03907/716140 entgegen. Eile ist jedoch geboten.