Zum 33. Mal sind die Weteritzer und ihre Gäste sportlich in den Mai gestartet. Volleyball, Fußball, Steinstoßen und vieles mehr stand auf dem Programm. Zum Auftakt gab es einen Auftritt von Jagdhornbläsern und den Crazy Girls, eine Tanzgruppe aus Weteritz.

Weteritz l "Achtung, das Auto muss dahinten weg." Ein bisschen angeben gehört nun auch mal dazu. Denn schließlich muss man sich entsprechend profilieren, wenn man beim Steinstoßen Aufmerksamkeit erhalten will. Und die hatten letztlich alle Teilnehmer dieser Disziplin, die um den Titel "Stärkste Frau und Stärkster Mann von Weteritz" wetteiferten.

Diese Disziplin war Bestandteil des traditionellen Weteritzer Sportfestes, das am gestrigen Feiertag in seiner 33. Auflage stattfand. Und wie immer ging es familiär auf dem Sportplatz zu. Die Stimmung war gut, fröhliche Gesichter und gute Laune, denn das Weteritzer Sportfest soll vor allem eines machen: Spaß in geselliger Gemeinschaft.

Eröffnet wurde das Fest von Jagdhornbläsern und der Weteritzer Kindertanzgruppe namens Crazy Girls. Danach starteten die einzelnen Disziplinen, wie Fußball, Volleyball, Steinstoßen, schnellster Torschuss, Basketball und vieles mehr. Die jüngsten Sportler radelten mit ihren Minirädern um die Wette. Dirk Kuke aus Weteritz hatte seine Fotodrohne im Einsatz und nahm das Geschehen auf dem Sportplatz damit auf. Die Bilder sollen später im Schaukasten ausgehängt werden. Seine Frau Rahmed verzierte die Mädchen mit bunten Flechtzöpfchen, eine Tradition aus ihrer Heimat Äthiopien.

Die Zuschauer und Sportler hatten sich Campingstühle mitgebracht oder machten es sich auf Decken gemütlich. Gesorgt war auch für eine gute Verpflegung. Am Nachmittag wurde eine Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen eröffnet. Gefeiert wurde bis zum frühen Abend in geselliger Runde.

Zur Vorbereitung des Sportfestes gibt es das "Kollektiv 1. Mai", eine Gruppe mit sieben Helfern, erzählte Joachim Mertens vom besagten Kollektiv. Finanziert wird das Sportfest zum Teil von den Weteritzer Familien, die ihren Geldschein schon Wochen vor dem Fest parat haben und auf die Leute vom Kollektiv 1. Mai warten. "Das ist eine sehr schöne Tradition", sagte Mertens. Immerhin 292,50 Euro hätten die Weteritzer gespendet. Von der Stadt habe es auch einen Zuschuss über 200 Euro gegeben. Das Kollektiv 1. Mai organisiere nicht nur das jährliche Sportfest, sondern habe auch das Osterfeuer übernommen. Joachim Mertens nutzte die Gelegenheit, um sich bei Manfred Grieger und Jan Persson zu bedanken, die mit schwerer Technik beim Aufbau des Osterfeuers geholfen hätten.

   

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