Gardelegen (iwi) l Ab Juli wird das Gebäude der Kreisverwaltung an der Philipp-Müller-Straße für mindestens ein Jahr saniert. Kreissprecherin Birgit Eurich bestätigte dies auf Volksstimme-Anfrage. Im zweiten Halbjahr 2016 sollen die Arbeiten beendet werden. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen zwei Millionen Euro, in diesem Jahr werden davon etwa 1,4 Millionen Euro investiert. Fördermittel dafür gibt es nicht, die Kosten für die Maßnahme trägt der Altmarkkreis Salzwedel.

Im Inneren des Gebäudes werden laut Eurich umfangreiche Sanierungs- und Ergänzungsarbeiten stattfinden. Begonnen werde mit der Mauerwerkstrockenlegung in dem komplett neu zu gestaltenden Tiefparterre-Bereich des Gebäudes. Dazu gehöre auch ein barrierefreier Eingangsbereich. Dort werde es nach den Arbeiten ein Büro geben, in dem bei Bedarf Bürger mit Bewegungseinschränkungen beraten und ihre Anliegen bearbeitet werden, teilte Eurich mit.Die Raumplanung nach Abschluss der Arbeiten sehe vor, dass das Gebäude sowohl weiter als Außenstelle der Kreisverwaltung als auch vom Jobcenter genutzt werde, informierte Eurich. Bereits im Frühjahr 2011 sei konzeptionell vorgesehen gewesen, die Außenstelle umfangreich zu sanieren, um dort die Mitarbeiter des Jobcenters unterzubringen.

Konkret sei vorgesehen, dass die Mitarbeiter des Jobcenters ins Tief- und Hochparterregeschoss sowie teilweise ins erste Obergeschoss einziehen. In einigen Räumen des ersten Obergeschosses sowie im zweiten Obergeschoss werden die Mitarbeiter der Kreisverwaltung tätig sein. "Damit werden die Ämter und Aufgabenbereiche wie vor der Sanierung wieder verfügbar sein", so Eurich.

Allerdings steht zurzeit noch nicht fest, wo die Bürger die Verwaltungsmitarbeiter während der Bauphase bleiben, denn "ein Weiterarbeiten im Gebäude ist nicht möglich".