Das mehrtägige Schützenfest in Gardelegen endete gestern mit der traditionellen Kutschfahrt der neuen Schützenmajestäten durch die Stadt. Ihnen folgte der festliche Umzug der Vereinsmitglieder und befreundeter Schützenvereinen. Gezogen wurde das Majestäten-Gefährt von zwei schmucken Kaltblütern.

Gardelegen l Ob denn hoffentlich auch ein paar Seehunde dabei seien, wenn die Vorführung des Hundesportvereines Waldschnibbe nachher beginne, wollte Hagen Pohlan von Hundesportlerin Britta Homm wissen. Denn fast pünktlich zum Start des Familienfestes vom Schützenverein am Sonnabend begann es zu regnen. Der Witz kam natürlich bei den Gästen ebenso an, wie bei der Angesprochenen selbst. "Den meisten unserer Hunde macht Regen nichts aus", beruhigte sie. Blieb allerdings selbst im Schutz der Bäume stehen. Denn: Ihr Beagle Caesar sei eben keiner von diesen Hunden, erklärte sie schmunzelnd.

Der Nieselregen trübte allerdings kaum den Spaß, den die Festbesucher auf der Wallanlage hinter dem Schützenhaus haben konnten. "Kaffee, Kuchen, Glücksrad, Torwandschießen, Nagelschlagen, Schminkstand, Zöpfe einflechten - es sollte heute für jeden etwas dabei sein", sagte Vereinsvorsitzender Peter Wiechmann. "Außer die Hüpfburg, die wird gerade nass", räumte er bedauernd ein.

Dafür gab es aber für Sprungübungen auf der Hüpfburg auch keine Punkte zu sammeln, was an den anderen Spiel- und Aktionsstationen der Fall war. Kleine und größere Preise konnten sich die Kinder aussuchen, wenn auf ihrer persönlichen Zielscheibe möglichst viele Trefferpunkte klebten. Treffer sammeln konnten die Festbesucher auch beim Schießen mit dem Lasergewehr, das vom Kreisschützenverband zur Verfügung gestellt worden war. Bevor der Festumzug gestern Nachmittag startete und somit das Ende der Jubiläumsfeier einläutete, waren am Vormittag die Schützenscheiben an den Häusern der neuen Königinnen und des -königs angebracht worden. Musikalisch begleitet wurde der Umzug von den Spielmannszügen Engersen-Wernstedt und Flechtingen.

   

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