Im Erdgeschoss des Kalbenser Rathauses konnten gestern nur einzelne Büros genutzt werden. Denn dort wurden die ersten neuen Fenster eingesetzt.

Kalbe. Das große Tor zum Wirtschaftshof war das erste, was ersetzt wurde. Gestern morgen nun begannen die Mitarbeiter der beauftragten Bismarker Firma aber auch mit dem Einbau der neuen Fenster im Kalbenser Rathaus.

Das Gebäude wird mithilfe der Dorferneuerung umfassend saniert. Acht der 13 ehemals eigenständigen Kommunen der Einheitsgemeinde Kalbe haben zudem einen Teil ihrer so genannten Hochzeitsprämie - sie wurde an jene Gemeinden ausgezahlt, die sich im Rahmen der Freiwilligkeitsphase der Gebietsreform zusammegefunden haben - für die Rathauserneuerung spendiert. Nach und nach erhalten nun nicht nur sämtliche Räume neue Fenster, sondern es erfolgt auch eine Dämmung und eine Sanierung der Fassade. Dazu, so Bürgermeister Karsten Ruth, werde in der kommenden Woche das Rathaus eingerüstet.

Ob die Konstruktion gleich für die Dachsanierung stehen bleiben kann, wird derzeit verhandelt. Denn die Maßnahme würde auf Kosten einer Fremdfirma erfolgen, die das Rathausdach zur Installation von Solaranlagen nutzen möchte. Es deutet allerdings einiges darauf hin, dass diese Arbeiten nicht gleich im Anschluss erfolgen können. Das würde bedeuten: Das Rathaus müsste zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eingerüstet werden.

Mithilfe der Dorferneuerung wird auch der Eingangsbereich des Gebäudes neu gestaltet. Das heißt aber auch, dass die jetzigen Blumenbeete inklusive der darauf stehenden Bäumchen verschwinden. Und das, so gibt Ruth zu, sei auch für ihn gewöhnungsbedürftig.

Spätestens im Mai sollen die Arbeiten dann aber abgeschlossen sein.