Zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

"Dies haben zumindest die Landtagswahlergebnisse in der Region deutlich gezeigt: Unser Land ist, auch durch die Politik dieser Landesregierung, wieder stark geworden. Die Jahre des Rumjammerns sind vorbei. Sachsen-Anhalt ist auf einem guten Weg und die so genannte ¿Rote Laterne\' gehört der Vergangenheit an. Experimente in der Bildungspolitik sind genug gemacht worden. Die Pisa-Ergebnisse zeigen, auch hier sind wir auf einem guten Weg. Die Wirtschaftspolitik stimmt. Wir sind gut durch die Krise gekommen. Alles in allem stellen wir fest, dass der Boden für ¿rechtes Gedankengut\' in unserem Land der Nährstoff entzogen wurde.

Traurig stimmt mich aber, dass es in meiner eigenen Ortschaft noch elf Wähler und damit fast 15 Prozent der Wahlbeteiligten gab, die der NPD ihre Stimme gegeben haben.

Dieses Ergebnis aber nur mit der allgemeinen Unzufriedenheit im Ort begründen zu wollen, greift, glaube ich, zu kurz. Und ich halte solche Argumentationen auch für falsch. Hier muss man sich auch mit der Frage auseinandersetzen: Gibt es einen sich bildenden rechten Nährboden, der von außen beeinflusst wird? Ich und unser Ortschaftsrat schämen sich für die elf NPD-Stimmen."

Bernd Wießel,

Breitenfeld