Der städtische Bauausschuss wird während seiner Sitzung am Montag, 18. April, über den Bau eines Feuerwehrhauses in Mieste beraten. Grundlage für die Diskussion bildet eine Projekttierung der ehemals selbstständigen Gemeinde Mieste. Der Bau soll auf einem Gelände an der Miester Schillerstraße entstehen.

Mieste. Über den Bau des Feuerwehrhauses in Mieste wird der städtische Bauausschuss am Montag, 18. April, noch nicht beschließen, wohl aber diskutieren. Denn während der Sitzung wird die Projektierung für den Neubau an der Schillerstraße, die noch von der Gemeinde Mieste in Auftrag gegeben worden war, thematisiert. Der Bau wird nach ersten Kostenkalkulationen 1,022 Millionen Euro kosten und wird - sofern der Eigenanteil mit Fördergeld auf zirka 250 000 begrenzt werden kann - in den Jahren 2012 und 2013 realisiert.

Die Planung für den Neubau eines Feuerwehrhauses hatte 2006 begonnen. Das vorhandene Feuerwehrhaus entsprach nicht mehr den Anforderungen, die an ein Feuerwehrhaus gestellt werden. Das neue Feuerwehrhaus umfasst eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen, davon drei Stellplätze mit Anhängerbereich. Außerdem sollen getrennte Umkleideräume für die 34 Männer und 14 Frauen des aktiven Dienstes geschaffen werden. Ebenso sollen getrennte Sanitäranlagen geschaffen werden. Lagerraum, Treibstofflagerraum, ein Abstellraum, ein Schulungsraum mit Teeküche, ein Büroraum, Außenanlagen mit Parkplätzen sowie Zuwegungen bis an das Gebäude sind ebenfalls in der Entwurfsplanung vorgesehen.

Die Außenmaße des Gebäudekomplexes liegen bei zirka 30 x 25 Meter. Der eingeschossige Gebäudekomplex soll aus Stahlbeton und Mauerwerksbau errichtet werden und bekommt ein Brettbindedach mit Ziegeldeckung.

Für die Grundstücksbeschaffung fallen keine Kosten an, weil das Grundstück der Stadt gehört. 30 000 Euro sind nach Informationen der Stadtverwaltung aber für die Herrichtung des Grundstückes notwendig. Den größten Kostenanteil hat mit 502 000 Euro das Gebäude. Für die technische Ausstattung sind 150 000 Euro veranschlagt, für die Außenanlagen 138 000 Euro, für weitere Ausstattung 31 000 Euro sowie 171 000 Euro für die Nebenkosten.

Die Finanzierung soll über Geld aus dem Förderprogramm Abwehrender Brandschutz in Höhe von 300 000 Euro, mit 472 000 Euro aus dem Förderungprogramm Kleine Städte und Gemeinden sowie mit 250 000 Euro aus der Stadtkasse gesichert werden.

Der Stadtrat hatte während seiner Sitzung bereits den Grundsatzbeschluss für den Bau des Feuerwehrhauses gefasst. Zuvor hatte der Hauptausschuss eine Zustimmung zu dem Grundsatzbeschluss empfohlen. Dieser war für die Beantragung des mündlich zugesagten Fördergeldes notwendig. Ob gebaut wird, hängt davon ab, ob das Fördergeld bewilligt wird.